Ups! Peinliche Panne von Marissa Mayer: Yahoo-Chefin feuert 30 Leute - aus Versehen

Die schlechten Nachrichten bei Internetkonzern "Yahoo!" lassen einfach nicht nach. Jetzt hat Firmenchefin Marissa Mayer auch noch knapp 30 Mitarbeiter entlassen haben - aus Versehen...

Soll aus Versehen bis zu 30 Leute entlassen haben: "Yahoo!"-Managerin Marissa Mayer. Bild: dpa

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie arbeiten seit mehreren Jahren für ein Unternehmen. Doch trotz hervorragender Arbeit ihrerseits wird ihnen gekündigt. Nur, um wenig später die Kündigung rückgängig zu machen. Diese Achterbahnfahrt der Gefühle mussten bis zu 30 Mitarbeiter des Internetkonzerns "Yahoo" durchleben. Das Missgeschick war jedoch nicht fehlerhafter Technik oder einem unachtsamen Praktikanten geschuldet. Nein, Firmen-Chefin Marissa Mayer selbst ist die Schuldige.

Bis zu 30 Mitarbeiter waren betroffen

Wie die "New York Post" berichtet hat Mayer Mitarbeiter gefeuert - und das aus Versehen! "Sie haben Leute auf Entlassungslisten gesetzt, die gar nicht gefeuert werden sollten", so ein Insider gegenüber der Zeitung. Betroffen waren mehrere Dutzend Angestellte.

Der Ärger ließ nicht lange auf sich warten. Die meistgehörte Beschwerde war: "Das ist die einzige Person im Team, die ihre Arbeit macht! Wie könnt ihr das machen?" Doch zu diesem Zeitpunkt sollen viele der Entlassungsgespräche schon stattgefunden haben.

Marissa Mayer in der Kritik

Und was sagt der Konzern? Der verneint den Vorfall. "An diesem Gerücht ist nicht ein Fünkchen Wahrheit", wiegelt eine "Yahoo!"-Sprecherin ab. Doch ob es die Wahrheit oder nur ein Gerücht ist, wirklich hilfreich ist es für den angeschlagenen Konzern nicht. Managerin Marissa Mayer, die vor drei Jahren "Google" verließ, um "Yahoo!" wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, steht nicht erst seit diesem Fauxpas in der Kritik und auf dem Prüfstand.

Morgen präsentiert "Yahoo!" die aktuellen Quartalszahlen. Dass die die derzeitige Stimmung heben werden, darf bezweifelt werden. In nur einem Jahr verlor die Aktie des Internet-Big-Players ein sattes Drittel ihres Wertes. Einflussreiche Investoren fordereten bereits die Ablösung der Top-Managerin.

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ruc/mie/news.de

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