Nach Flucht von Peter Breidenbach: Gefährlicher Sex-Verbrecher bekommt wohl weiter Freigang

Der mutmaßliche Sex-Verbrecher Peter Breidenbach wurde gefasst. Breidenbach floh während seines Freigangs und wird verdächtigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. Er bestreitet die Tat - und könnte nun weiterhin Freigang bekommen.

Das Fahndungsfoto der Polizei Köln zeigt den 58-jährigen Straftäter Peter Breidenbach (hier verfremdet). Bild: Polizei Köln/dpa

Am Samstag, 23.01.2016, wurde Peter Breidenbach nach Tagen auf der Flucht gefasst. Die Fahndung nach ihm lief auf Hochtouren, denn der 58-Jährige ist ein verurteilter Sex-Verbrecher und soll auf seiner Flucht versucht haben, eine 21-jährige Frau zu vergewaltigen.

Die Brühler Polizei fasste den Flüchtigen, als er mit einem gemieteten Fahrrad und ohne seinen charakteristischen Schnauzer die Kurfürstenstraße entlang fuhr, berichtet die "Bild". Peter Breidenbach flog auf, weil er die Miete für das Fahrrad mit seiner EC-Karte bezahlte.

Krasse Vergewaltigungsfälle
Gewaltverbrechen
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Peter Breidenbach stand eine EC-Karte auf seiner Flucht zur Verfügung

"Bild" fragte den Sprecher des NRW-Justizministeriums, wie es nun mit Peter Breidenbach weitergeht und wie es zu seiner Flucht kommen konnte. Zum Beispiel, warum Peter Breidenbach überhaupt eine EC-Karte besitzt. Feige erklärt, dass er kein Häftling, sondern ein Sicherungsverwahrter sei.

Peter Breidenbach arbeitet und bekommt Lohn. Dadurch hat er auch ein Konto und damit auch eine EC-Karte. Außerhalb des Gefängnisses kann er damit bezahlen und Geld abheben.

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