"GuyFi"-Box in New York: Wo Mann in Ruhe wi**sen kann

Was macht man mit 7.500 Telefonzellen, die niemand mehr nutzt? In New York werden daraus WLAN-Hotspots. Die sogenannte "GuyFi"-Box hat jedoch eine ganz spezielle Funktion, die vor allem männliche Nutzer ansprechen soll.

Telefonzelle mal anders: Mindestens 100 Männer sollen die "GuyFi"-Box bereits am ersten Tag genutzt haben. Bild: Youtube/GASP ! HOLLYWOOD

Denn die Telefonzelle an der Ecke 28th Street und 5th Avenue hat sich der Sexspielzeug-Hersteller "Hot Octopuss" gekauft. Dieser stattete die Box nicht nur mit einer High-Speed-Internetverbindung aus, sondern spendierte ihr obendrein noch einen Sessel - und einen Vorhang.

"GuyFi"-Box in New York: Telefonzelle wird zur Masturbationsbox

Die "GuyFi"-Box soll nämlich nicht nur als WLAN-Hotspot sondern auch als Masturbations-Box für New Yorks männliche Bevölkerung dienen. Wie "Hot Octopuss" selbst erklärt, wolle man so für eine Stresslinderung sorgen. "Man sollte nie verdrängen, dass ein Neun-bis-Fünf-Uhr-Job sowohl für den Geist als auch den Körper mit enormem Stress verbunden ist, vor allem an einem Ort wie Manhattan. Für Männer ist dabei wichtig, dass sie auf sich Acht geben, um gesund zu bleiben und die Dinge wieder mit beiden Händen anpacken zu können."

Die Nutzung der "Telefonzelle" ist dabei vollkommen kostenlos. Sollte der Versuch Erfolg haben, will "Hot Octopuss" noch weitere "GuyFi"-Boxen in New York aufstellen. Auch eine Expansion in andere Städte sei vorstellbar. "Bei Hot Octopuss suchen wir immer nach neuen Lösungen, um den Alltag unserer Kunden zu verbessern und wir sind uns sicher, dass wir genau das mit der 'GuyFi'-Box erreicht haben", so der Hersteller auf seiner Internetseite.

Masturbieren in der Öffentlichkeit: Telefonzelle wird zum Internet-Hit

Wie "oe24" berichtet, hat sich die Box im Internet bereits zum absoluten Hit gemausert. Immerhin würden laut einer aktuellen Studie 39 Prozent der New Yorker Männer am Arbeitsplatz masturbieren. Die "GuyFi"-Box sei eine Alternative, dem Nervenkitzel zumindest etwas zu entgehen.

Wie der Hersteller verlautbaren lässt, wurde die Box bereits am Tag der Eröffnung von mindestens 100 Männern genutzt. Ein Problem gibt es allerdings noch: Öffentliches Masturbieren ist in New York illegal - und somit strafbar.

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mie/Ife/news.de

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