Angriff auf Frauen in Dortmund: Brutal! Jugendliche wollten Transsexuelle steinigen

In Dortmund wurden zwei Frauen durch drei Jugendliche beschimpft und und mit Steinen beworfen. Die beiden Opfer stehen unter Schock. Die Täter sollen sich inzwischen in Untersuchungshaft befinden.

Eine Polizeistreife bemerkte den brutalen Übergriff auf die Transsexuellen und eilte zur Hilfe. Bild: dpa

In Dortmund ist es auf offener Straße zu einem Angriff auf zwei transsexuelle Frauen gekommen. Berichten zufolge sollen die Frauen zunächst von einem Männertrio belästigt worden sein. Als die Jugendlichen bemerkten, dass es sich um Transsexuelle handelt, beginnen sie die Opfer zu steinigen.

Brutaler Übergriff in Dortmund: Transsexuelle sollten gesteinigt werden

Wie der "Focus" unter Berufung des Polizeiberichts berichtet, soll die Tat mitten auf offener Straße stattgefunden haben. Die zwei Transsexuellen wurden demnach beleidigt und mit Steinen beworfen. Nach Angaben der Polizei waren die zwei Frauen in der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs unterwegs, als sich drei Männer an ihre Fersen hefteten und sie belästigten.

Als die Männer bemerkten, dass es sich bei den Frauen um Transsexuelle handelt, sollen wüste arabische Beleidigungen gefallen sein. Die Tatverdächtigen schimpften, dass man "solche Personen" steinigen müsse, heißt es im Polizeibericht.

Beleidigt und mit Steinen beworfen: Opfer stehen unter Schock

Ein Opfer schilderte die grauenhafte Tat: "Sie schleuderten uns herum. Einer sagte, 'Euch Huren müsste man steinigen.' Und das haben sie dann auch getan", sagte Elisa, eines der Opfer, zu "SAT.1 NRW". Der Zeugung zufolge seien die Täter zwischen 16 und 18 Jahre alt gewesen. Glück für die Opfer: Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife bemerkt die Steinigung auf das Transsexuelle-Paar und hilft.

Die beiden Frauen Yasmine und Elisa, die als Männer geboren wurden, kamen bei der Tat unverletzt davon. Doch der Schock sitzt noch immer tief: "Das hätte ich nicht für möglich gehalten, dass mir so etwas mal in Deutschland passiert. Ich bin noch immer komplett fertig", sagte Yasmine der "Bild"-Zeitung online. Die mutmaßlichen Täter befinden sich "Focus" zufolge in Untersuchungshaft. Bei den Jugendlichen soll es sich um Personen nordafrikanischer Herkunft handeln.

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sba/saw/news.de

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