Brutale Attacke in Schwetzingen: Flüchtling bricht Frau das Jochbein

In Baden-Württemberg kam es zu einer brutalen Attacke. Ein Flüchtling belästigte eine Frau sexuell. Als sie sich zur Wehr setzt, rastet der Täter aus und bricht seinem Opfer das Jochbein. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

In Schwetzingen attackierte ein Flüchtling eine Frau und brach ihr das Jochbein. Bild: Fotolia / BlueSkyImages

In der vergangenen Woche ereignete sich in der Regionalbahn von Mannheim nach Schwetzingen eine brutale Tat. Eine 33-jährige Frau war gemeinsam mit ihrer Schwester (26) im Zug unterwegs, als sie plötzlich von einem Unbekannten bedrängt wurde, wie die regionale Nachrichtenseite "Mannheim24.de" berichtet.

Flüchtling attackiert Frau in Schwetzingen

Der Mann soll der Frau immer wieder Küsse zugeworfen haben. Auch nachdem die beiden Frauen mehrmals den Platz wechselten, ließ er nicht von ihnen ab. In Schwetzingen verließen die Schwestern gegen 5.40 Uhr den Zug. Der Unbekannte folgte ihnen. Auf dem Bahnhofsvorplatz dann der brutale Übergriff: Der mutmaßliche Täter begrapschte die Frau am Oberkörper. Sie wehrte sich, forderte den Mann lautstark auf, sie in Ruhe zu lassen. Doch daraufhin soll er sein Opfer zu Boden geworfen und ihr mit einem Tritt ins Gesicht das Jochbein gebrochen haben.

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Die Polizei suchte intensiv nach dem Täter. Am Dienstag dann endlich der Erfolg: Die Beamten nehmen einen 30-jährigen Mann fest. Umgehend erlässt die Staatsanwaltschaft Mannheim einen Haftbefehl. Grund: Der mutmaßliche Täter wohnt in einer Schwetzinger Flüchtlingsunterkunft. Er ist ohne soziale Bindung. Daher bestehe laut Staatsanwaltschaft Fluchtgefahr.

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