Den Vergewaltigern entkommen
Sex-Sklavin flieht barfuß vor dem IS-Terror!

In ihrem Buch "Ich bleibe eine Tochter des Lichts" erzählt die 19-jährige Shirin auf ergreifende Weise, wie ihr die waghalsige Flucht aus den Fängen der ISIS-Terroristen gelingt.

Mädchen, das mit erhobener Hand Missbrauch und Vergewaltigung abwehrt. Bild: fotolia/vkara

Die Jesidin Shirin wurde mit 17 von der barbarischen Terrormiliz entführtund in der IS-Hochburg Rakka als Sex-Sklavin verkauft. Ihre Märtyrer reichten sie an acht Männer weiter, die sie missbrauchten und vergewaltigten. Der neunte Mann, mit dem sie zwangsverheiratet wird, ist ein Sunnit, kaum älter als Shirin selbst. Der 21-Jährige ist das bis dahin Beste, was ihr passieren konnte. Er wird zu ihrem Lebensretter. Gemeinsam befreien sie sich aus den Fängen des IS.

Glück im Unglück für Shirin: Der neunte Mann wendet ihr tragisches Schicksal

Unter Tränen verabschiedet sich die junge Jesidin von ihrer Mutter, als die IS-Barbaren sie verheiraten. "Lauf weg, Shirin! Versuche zu fliehen! Rette dich!", fleht sie ihre Tochter an, die den Sunniten Waqas heiraten muss. Damit ist sie auf dem Papier nicht mehr Jesidin, sondern Muslima.

Sie hat Glück im Unglück, denn der junge Mann ist selbst ein Gefangener. Gemeinsam fliehen sie nach Kirkuk im Nordirak. Da der Weg gefährlich ist und der Islamische Staat sie jederzeit entdecken könnte, erreichen sie die nur 60 Kilometer entfernte Millionenstadt auf einem Umweg von mehreren hundert Kilometern – zu Fuß!

Schmerzhafte Fluchtroute: Shirin findet zurück zu ihrem Vater

Der Weg ist beschwerlich und zehrt an Shirins Kräften. Um besser gehen zu können, zieht sie die Schuhe aus und wandert über Steine und Dornen. Aber sie erträgt die Schmerzen und erklärt tapfer angesichts dessen, was sie auf dem Weg in die Freiheit hinter sich lässt: "Ich war anderes gewohnt."

Als Shirin und Waqas Kirkuk erreichen, trennen sich ihre Wege. Im Flüchtlingslager Dohuk sieht sie das erste Mal ihren Vater wieder. Er weiß bis heute nicht, was die IS-Barbaren ihr angetan haben.

Lesen Sie auch: So skrupellos wählt der IS seine Sex-Sklavinnen aus.

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kad/sam/news.de

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