Alltagskriminalität besorgt Polizei
Dreiste "Antanz"-Attacken häufen sich in Deutschland

In der Silvesternacht ist es dramatisch in sexuelle Übergriffe ausgeartet: das sogenannte Antanzen. Die Betrugsmasche nimmt seit Jahren stetig zu, bei der Trickdiebe die Opfer geschickt um ihre Wertsachen erleichtern. Erfahren Sie hier, was es mit dem Phänomen auf sich hat.

"Antänzer" nutzen den engen Körperkontakt als Ablenkung, um die Brieftasche zu klauen. Bild: fotolia/Photographee.eu

Bei der Polizei sind sie als "Antänzer" bekannt: Trickbetrüger, die durch engen Körperkontakt ihre Opfer um Handy, Brieftasche, Schmuck oder Schlüsselbund erleichtern. Das Phänomen zählt zur Alltagskriminalität und ist in der Silvesternacht dramatisch ausgeartet.

Ablenkungsmanöver durch Antanzen hilft beim Klauen

Beim sogenannten Antanzen geraten Passanten auf der Straße, in Fußgängerzonen oder am Bahnhof in unfreiwilligen Körperkontakt mit einem Trickdieb. Der verwickelt sie geschickt in ein körpernahes Geplänkel. Die Opfer sind für einen kurzen Moment abgelenkt und merken nicht, wie Ihnen das Portemonnaie oder Handy aus der Hosentasche entwendet wird.

Ein Beispiel: Ein Jugendlicher wirft einem Passanten einen Ball zu und verwickelt ihn in ein belangloses kleines Fußball-Match. Das Opfer lässt sich darauf ein und der Täter, der die Aktion gestartet hat, kann unauffällig zugreifen.

Alltägliche Betrugsmasche, die weiter zunimmt

Diese Masche von Trickdieben ist schon lange bekannt und kommt angeblich aus England, wie "Welt-Online" mitteilt. Jährlich gibt es tausende Fälle, in denen Deutsche durch "Antänzer" um ihre Wertsachen gebracht werden. Besonders betroffen seien die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bremen, Baden-Württemberg und Berlin.

Die Polizei in NRW hat angesichts der Zunahme des Phänomens eine kleine Liste mit Anweisungen veröffentlicht, wie sich Passanten vor den Antänzern schützen können. Die Wertsachen seien demnach nah am Körper zu tragen, alle Taschen zu schließen. Vor allem aber rät die Polizei zu gesunder Skepsis, wenn man plötzlich in nahen und ungewollten Körperkontakt mit anderen Menschen gerät und der persönliche Distanzradius eindeutig verletzt wird.

Dramatische Kettenreaktion: Sexuelle Übergriffe in Köln, Hamburg und Stuttgart

Dramatische Züge nahm das Antanzen in der Silvesternacht an, als unbekannte Täter in Köln, Hamburg und Stuttgart junge Frauen auf aggressive Weise sexuell belästigt haben. Ein Insider erklärte gegenüber RTL allerdings, dass es bei den Vorfällen nicht in erster Linie um das Erbeuten von Diebesgut ging. Allein die Tatsache, dass sie im Mittelpunkt stehen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen, beflügelt laut seiner Aussage die Täter und löst eine Kettenreaktion aus.

VIDEO: Insider packt aus! So organisieren sich die Silvester-Grabscher
Video: RTL

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kad/lvo/news.de

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5 Kommentare
  • emil75

    09.01.2016 20:59

    In erster Linie wollten sich diese Typen in Köln sexuell befriedigen, aber jetzt wird mit aller Härte lt. dieser Berliner Dummschwätzer durchgegriffen, es wird sich nichts ändern, nur bla bla wie immer. Hier der Link gegen diese Schwätzer wegen Hochverrats: www.Institut-fuer-Asylrecht.de/Vordruck.pdf

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  • hagal

    08.01.2016 20:25

    Die amtlichen "Begleiter" der Invasoren, welche nach Angaben der Bundespolizei ebenfalls am Tatort anwesend waren, möglicherweise waren diese ja die Organisatoren dieser Übergriffe, sollten von den Behörden strengstens unter die Lupe genommen werden. Was immer diese Cretins da anleierten, und zu welchem Zweck auch immer, es darf diesen Desinformanten nicht gelingen ungeschoren davon zu kommen!

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  • Leo

    08.01.2016 20:20

    Sehr leicht zu durchschauen wie die "primemedien" (nein,news.de zählt nicht dazu,die schreiben nur ab!) die Übergriffe verniedlichen, denn Tatsache ist, daß eine Polizeieinheit am HBHF Köln z.B. 15 Leute festnahmen wovon 14 Syrer und ein Afghane waren. Nix mit Maghreb oder so! Ich hoffe nur, daß unsere von Daimler-Benz und der Regierung hochbegehrten und geförderten "Fachkräfte" viele "Refugees Welcome"-"Bitches" beglückt haben! Apropos Trickdieb, der steckt nicht beide Hände in eine Frau um sie bestehlen zu können, so ein Blödsinn kann nur einem Nutznießer dieser Migrantenplage einfallen!

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