Vergewaltigung an Silvester: 4 Männer vergreifen sich an minderjährigen Mädchen

Sie wollten gemeinsam Silvester feiern, doch der Abend nahm eine verhängnisvolle Wendung. Wie erst jetzt bekannte wurde, sollen zwei Mädchen (14 und 15 Jahre alt) von vier Männern, darunter drei Syrer, vergewaltigt worden sein.

Zwei Mädchen sollen in der Silvesternacht Opfer mehrerer Vergewaltigungen geworden sein. (Symbolfoto) Bild: Stocked House Studio - Fotolia.com

Nicht nur in Köln und Hamburg ist es in der Silvesternacht zu sexuellen Übergriffen auf Frauen gekommen. Nach und nach kommen scheinbar immer mehr Straftaten ans Licht, so auch diese: Zwei minderjährige Mädchen (14 und 15 Jahre alt) sollen am Silvesterabend von vier Männern vergewaltigt worden sein. Das berichtet der SWR.

Vergewaltigung in Silvesternacht: Opfer sind erst 14 und 15 Jahre alt

Dem Bericht zufolge geschah die Tat in Weil am Rhein in Baden-Württemberg an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz. Die Mädchen und Tatverdächtigen hätten sich gekannt, heißt es weiter. Sie wollten Silvester gemeinsam feiern. Doch nach "einvernehmlichen Zärtlichkeiten" sei die Situation eskaliert und es zu mehreren Vergewaltigungen gekommen.

Drei der mutmaßlichen Täter seien Syrer im Alter zwischen 14 und 21 Jahren und befänden sich in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft bekanntgab, handele es sich bei einem um einen anerkannten Flüchtling, bei einem anderen um einen Asylbewerber.

Krasse Vergewaltigungsfälle
Gewaltverbrechen
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Syrer unter Verdacht: Nationalität spielt "eine untergeordnete Rolle"

Die Tat sei erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangt, um die Persönlichkeitsrechte der jungen Opfer zu schützen, heißt es beim SWR. Bei den Ermittlungen spiele der Nationalität der Verdächtigen "eine untergeordnete Rolle", betonte die Staatsanwaltschaft.

Im Stadtteil Friedlingen, wo einer der Beschuldigten wohnt und die Tat stattgefunden haben soll, zeichnet sich laut SWR durch einen hohen Migrantenanteil aus. Die Kriminalitätsrate sei hoch, weshalb die Polizei dort im Jahr 2015 eine Sicherheitsinitiative mit Razzien gestartet hatte.

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