Steckt der IS dahinter?: Mindestens 50 Tote bei Anschlag auf Polizeicamp in Libyen

In der libyschen Stadt Sliten wurde ein Anschlag verübt. Bisher wurden 50 Todesopfer bestätigt, fast 130 Menschen wurden verletzt. Der Terror-Akt wurde vermutlich von einem Ableger der IS-Miliz ausgeführt.

Libyen hatte schon öfter mit Anschlägen durch den IS zu kämpfen. Wie hier bei einem Terror-Akt auf ein Öl-Depot in al-Sidra. Bild: Stringer/dpa

Bei dem Selbstmordanschlag auf ein Trainingscamp der Polizei in Westlibyen sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Lana mindestens 50 Menschen getötet und 127 verletzt worden.

Sprengstoff gefüllter Lastwagen explodiert in Gruppe von Polizisten

Die Agentur berief sich dabei auf den örtlichen Krankenhausdirektor der betroffenen Stadt Sliten. Der Stadtrat teilt mit, ein mit Sprengstoff gefüllter Lastwagen sei in der Nähe einer Gruppe von Polizisten explodiert. Auf dem Gelände würden Sicherheitskräfte der Küstenwache ausgebildet. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Steckt Islamischer Staat hinter dem Anschlag?

Ähnliche Angriffe waren in der Vergangenheit vom libyschen Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verübt worden. Der IS beherrscht in dem Land einen Küstenstreifen am Mittelmeer rund um die Stadt Sirte. Sliten ist allerdings nicht für dieAnwesenheit von Dschihadisten bekannt.

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gea/news.de/dpa

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