Nach Kim Jong Uns Wasserstoffbomben-Test: USA wollen Waffen an Südkorea liefern

Kim Jong Un schockte die Weltöffentlichkeit mit einem Wasserstoffbombentest. Bild: Rodong Sinmun/Handout/dpa

USA: Verlegung strategischer Waffen nach Südkorea denkbar

 

Südkoreas Generalstabschef Lee Sun Jin und der Befehlshaber der US-Streitkräfte Korea (USFK), Curtis Scaparrotti, hätten bei einem Treffen nach dem Atomtest in Nordkorea über die Verlegung strategischer Waffen der USA nach Südkorea gesprochen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Seoul. Dazu gehörten etwa die mögliche Verlegung eines Atom-U-Boots, eines B-52-Langstreckenbombers oder von Jagdflugzeugen des Typs F-22. Details seien aber noch nicht festgelegt worden, hieß es.  

UN-Sicherheitsrat verurteilte Nordkoreas Wasserstoffbombentest

In einer Dringlichkeitssitzung hatte auch der UN-Sicherheitsrat den jüngsten Atomtest durch Nordkorea verurteilt. Der Test verstößt gegen vier bestehende UN-Resolutionen. Der Rat ziehe "weitere bedeutende Maßnahmen" in Betracht, sagte der derzeitige Ratsvorsitzende Elbio Rosselli in New York.  

Nordkorea sieht sich von den USA bedroht

Nordkorea hatte zwischen 2006 und 2013 auf dem Testgelände in Punggye Ri im Kreis Kilju im Nordosten bereits drei Atomwaffentests unternommen, auf die der Sicherheitsrat jeweils mit neuen Sanktionen antwortete. Die Diktatur unter Machthaber Kim Jong Un sieht sich von den USA bedroht und stockt ihr Nukleararsenal seit Jahren stetig auf.

FOTOS: Kim Jong Un Chronik seines grausamen Regimes

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gea/news.de/dpa

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