Großbanden im Visier: 2200 Verdächtige! Düsseldorfer Polizei ermittelt

Die Düsseldorfer Polizei ermittelt gegen mehr als 2000 Menschen, die im Verdacht stehen, bei organisierten Diebesbanden mitgewirkt zu haben.

Kriminalität in Großstädten ist häufig auf Großbanden zurückzuführen. Bild: dpa

Die Verdächtigen werden für Taschendiebstähle, Drogenhandel oder Raubüberfälle mit Körperverletzung in der Innenstadt sowie rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof verantwortlich gemacht. Ein Polizeisprecher bestätigte am Mittwoch die Existenz einer Sonderkommission "Casablanca", die seit anderthalb Jahren speziell die Organisation und Geschäfte dieser Gruppen untersucht.

Düsseldorf geht radikal gehen Großbanden vor

Auch die Organisation der abscheulichen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln könnte auf die Machenschaften von Banden zurück zu führen sein. Diesen Verdacht äußerte auch der Kölner Polizeipräsident in der Pressekonferenz am Dienstag.

Ziel der Sonderkommission sei, mehr über Bandenstrukturen, Absatzmärkte und Tätergruppen zu erfahren, sagte der Sprecher. Entsprechende Medienberichte träfen zu. Besonders auffallend sei der Anteil der mutmaßlichen Täter mit nordafrikanischen Wurzeln. Ob Verbindungen zu den Männern bestehen, die in der Neujahrsnacht in Köln Dutzende Frauen sexuell belästigt und bestohlen haben sollen, ist unklar. "Wir werden die Kölner Kollegen umfangreich mit unseren Erkenntnissen unterstützen", sagte der Düsseldorfer Polizeisprecher.

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lvo/news.de/dpa

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