Nagetiere gegen Terroristen: Medienbericht: Russland will Cyborg-Ratten als Spürhunde einsetzen

Wie zahlreiche Medien berichten, haben Russische Forscher offenbar einen Weg gefunden, Ratten als Kriegswaffen einzusetzen. Die Tiere sollen Drogen und Sprengstoffe aufspüren. Einzig die Ausbildung könnte ein Problem darstellen.

"Waffe der nächsten Generation": Wann die Ratten Schusswaffen einsetzen können und die Welt übernehmen, bleibt abzuwarten. Bild: Fotolia/kuco

Die Forschungsstation liegt an der ukrainischen Grenze, die Experten sprechen von "einer Waffe der nächsten Generation" und der Chef-Wissenschaftler trägt den Namen des ehemaligen russischen Präsidenten Dmitry Medvedev. Wie zahlreiche internationale Medien berichten, hat Russlands Militär eine neue Superwaffe: Cyborg-Ratten.

Medienbericht: Russland setzt auf Cyborg-Ratten als Suchhunde

Gleich einem Suchhund sollen die Tiere dazu eingesetzt werden, explosive Materialien und Drogen an unerkannten Orten zu entdecken. Hat die Ratte den Stoff entdeckt, sendet ein in ihrem Hirn implantierter Mikrochip eine Meldung an eine Zentrale geschickt und der Fund somit registriert.

Zwar könnten auch Hunde für diese Aufgabe eingesetzt werden, Ratten würden jedoch aufgrund ihrer Größe mehrere Vorteile bieten. Das angebliche Problem der Wissenschaftler: Die Ausbildung der Tiere würde drei Monate dauern, die Lebensdauer beträgt jedoch nur ein Jahr. Zudem könnten zur Erfüllung der Aufgaben nur ganz junge Ratten verwendet werden, da die älteren ihren Geruchssinn verlieren.

Auch andere Länder experimentieren: Glaubwürdigkeit fraglich

Wie "oe24" berichtet, gab es auch in anderen Ländern bereits Erfolge mit solchen Versuchen. So würden in Teilen Afrikas Hamsterratten für ähnliche Zwecke genutzt.

Was genau an der Meldung dran ist, bleibt abzuwarten. Bisher haben mehrere Agenturen, darunter die britische "DailyMail", "sputniknews" und "nationalinterest" den Bericht übernommen.

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mie/lvo/news.de

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