Begrapscht, ausgeraubt, vergewaltigt: Alptraum Silvester: Übergriffe auf Frauen schockieren Polizei

Köln sucht nach der richtigen Antwort auf die Übergriffe in der Silvesternacht rund um den Hauptbahnhof. Der NRW-Innenminister und Kölns Oberbürgermeisterin verurteilen die Angriffe aufs Schärfste.

In Köln kam es in der Silvesternacht zu mindestens 80 widerwärtigen Überfällen auf Frauen. Bild: Maja Hitij/dpa

Es sollen ungeheuerliche Szenen gewesen sein, die sich in der Silvesternacht im Schatten des Kölner Doms abgespielt haben. Unzählige Menschen sind nach Köln gekommen, um hier ins neue Jahr zu feiern. Reisende und Feiernde strömen über den Bahnhofsvorplatz in die Stadt. Dann werden Feuerwerkskörper in die Menge abgefeuert. Völlig unkontrolliert, so schildert es Michael Temme, Leitender Polizeidirektor.

Rund 1.000 stark alkoholisierte Männer in Köln verhalten sich in Silvesternacht aggressiv - auch gegenüber Polizisten

Eine Gruppe von rund 1000 stark alkoholisierten Männern - so beschreibt es die Polizei - verhält sich völlig enthemmt, aggressiv und gänzlich unbeeindruckt von der Anwesenheit der Polizisten. Auf Nachfrage hin betonen die Ermittler am Montag: Ja, auf geschätzt 1000 Menschen sei die Gruppe angewachsen. Die Einsatzleitung fordert Verstärkung an. Um eine drohende Massenpanik zu verhindern, räumt die Polizei zeitweise den Platz.

In Köln feiernde Frauen wurden in Silvesternacht begrapscht, belästigt und ausgeraubt

Erst im Laufe der Nacht und in den Folgetagen wird das Ausmaß der Gewalt deutlich, die von der Gruppe ausgegangen sein soll. Der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers spricht am Montag von "Straftaten einer völlig neuen Dimension" und "Sexualdelikten in sehr massiver Form". "Es ist ein unerträglicher Zustand, dass mitten in der Stadt solche Straftaten begangen werden", so Albers. Frauen seien begrapscht, belästigt und ausgeraubt worden, auch von einer Vergewaltigung ist die Rede.

Keine konkreten Hinweise auf die Täter

Bei den Tätern solle es sich dem Polizeipräsidenten zufolge um Männer handeln, die "dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum" stammen, so hätten es Zeugen übereinstimmend beschrieben. Die Männer sollen zwischen 15 und 35 Jahre alt sein. Konkreteres weiß die Polizei am Montag nach eigenen Angaben nicht.

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22 Kommentare
  • Moli

    11.01.2016 16:46

    Entschuldigung , LIEBE Ruth !!!!!!!!

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  • Moli

    10.01.2016 19:25

    Lieber Ruth Bredow, wie Recht Sie haben s o f o r t zurück aber das tut leider keiner ,das wird noch unterstützt und in Schutz genommen ,warum kommen die jungen Kerle hier her ,sie können in ihren Ländern kämpfen dort können sie sich austoben wie sie lustig sind , wir brauchen sie hier nicht.

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  • kanitvastan

    07.01.2016 11:42

    schlimm schlimm, schlimmer geht immer. man läßt sie bei uns rein und dann benehmen sie sich wie zu hause. warum sind sie nicht dort geblieben ? die antwort kennt jeder nicht-gutmensch und die, die nicht die augen davor verschließen. merkel und co. lassen in massen rein, ohne sich weitere gedanken zu machen, muß immer erst was passieren -großes kino, ferkel-merkel-. die werden niemals herr über diese entwicklungen, dafür haben wir zuviele waschlappen in der regierung. ich bin davon überzeugt, viele wollen sich garnicht integrieren, wollen nur die hand aufhalten, weil- haben ja merkel-einladung-

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