Wie der Islamische Staat entführt, verkauft, vergewaltigt: Der blanke Horror! 17-Jährige vom IS als Sex-Sklavin geknechtet

Sie wollte ihr Abitur machen und studieren: Aber mit 17 wird die Jesidin Shirin von IS-Terroristen entführt und als Sex-Sklavin verkauft. In einem Buch beschreibt sie nun ihre grausamen Erinnerungen unter den Gewalttätern des IS.

IS-Terroristen entführen junge Mädchen und verkaufen sie als Sex-Sklaven. (Symbolbild) Bild: Fotolia / plastique

Shirin war 17 Jahre alt, als sie von IS-Kämpfern entführt und zur Sex-Sklavin gemacht wurde. Ihre unfassbare Geschichte erzählt sie nun in dem Buch "Ich bleibe eine Tochter des Lichts". Gemeinsam mit der Jounalistin Alexandra Cavelius und dem Psychologen Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan geht sie zurück zu dem Tag, an dem sich ihr Leben dramatisch wendete.

IS fällt mit einem riesigen Konvoi in die Dörfer ein

Das junge Mädchen steht kurz vor dem Abitur und möchte gern studieren, als eines Morgens um 7 Uhr der IS in ihr Heimatdorf im Nordirak einfällt. Mit weißen Pick-ups und beigen Jeeps fahren die schwer bewaffneten ISIS-Terroristen in den Ort ein. Noch ahnen Shirin, ihre Mutter und Geschwister nicht, was auf sie zukommt. "Wir waren schließlich keine Schiiten, die sie hassten. Wir waren nur Jesiden, über die sie die Kontrolle haben wollten", erinnert sich die heute 19-Jährige. Außerdem erweckten viele der Gesichter in den Autos ihr Vertrauen.

Handwerker, Lehrer und Ärzte: Shirin kannte ihre Peiniger

"Egal ob Handwerker, Lehrer oder Ärzte, alle unseren arabischen Nachbarn schienen sich offenbar dem ISIS angeschlossen zu haben", berichtet Shirin in ihrem Buch. Doch der zunächst vertraute Schein trügt. Hinter den Freunden folgen fremde Männer, die bei Shirin und ihrer Familie Ekel auslösen. Sie gaffen sie an, wie ein Stück Fleisch. Allmählich bekommt sie es mit der Angst zu tun. Ein Anruf ihres Freundes bestätigt Shirins schlimmste Befürchtungen.

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