Winterchaos in Deutschland und Polen: 21 Kältetote, 300 Unfälle, Reisende sitzen im Zug fest

Der Winter hält in Deutschland Einzug - und bringt eisige Temperaturen mit sich. In Norddeutschland sorgten Schnee und Kälte für ein Verkehrschaos. Über 300 Unfälle ereigneten sich allein in Niedersachsen und Bremen. In der Nacht saßen Zug-Passagiere in Zügen fest - die Weiterfahrt ist noch ungewiss.

Reisende saßen in Norddeutschland über Nacht in Zügen fest. Bild: Rainer Jensen/dpa
Verschneite Landstraße bei Delmenhorst in Niedersachsen: Nach einem milden Dezember zeigt sich der Winter Anfang Januar erstmals von seiner kalten Seite. Bild: Ingo Wagner/dpa

Der Wintereinbruch in Teilen Deutschlands hat Autofahrern und Bahnreisenden zu schaffen gemacht. Nachdem Blitzeis einen IC im ostfriesischen Norddeich gestoppt hatte, warteten noch immer Hunderte Bahnpassagiere auf ihre Weiterfahrt. Wie ein Bahnsprecher am Montagmorgen sagte, mussten die Fahrgäste die Nacht im beheizten Zug verbringen oder wechselten in die nahe gelegene Halle einer Fährgesellschaft.

Wann die Fahrt fortgesetzt werden kann, ist noch unklar

Sie wurden von Helfern der Bahn und des Roten Kreuzes mit Getränken und Mahlzeiten versorgt. Wann genau der IC seine Fahrt Richtung Köln fortsetzen kann, war auch am Morgen noch unklar. Spezielle Lokomotiven begannen gegen 5.00 Uhr damit, die Oberleitungen vom Eis zu befreien. "Wir gehen davon aus, dass wir bis zum späten Vormittag mit den Enteisungsfahrten fertig sind", sagte der Bahnsprecher.

Bei Emden bleibt IC liegen - Fahrgäste gehen zu Fuß

Ein anderer IC von Köln nach Emden, der etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof Emden vermutlich wegen einer vereisten Weiche liegen geblieben war, wurde geräumt. "Die Passagiere sind die kurze Strecke bis nach Emden zu Fuß gegangen", sagte ein Bahnsprecher am Abend.

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1 Kommentare
  • Babett

    04.01.2016 17:52

    Bin neugierig wann der erste Asylant erfriert, dann wird ganz Europa über uns herfallen wie schon einmal. Aber diesmal werden wir uns besser verteidigen und das nicht einen blöden Österreicher überlassen.

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