Nach Terror-Warnung in München: Mehr als 1.000 gewaltbereite Islamisten in Deutschland!

Wie groß war die Terrorgefahr in München? Die Fahndung nach mutmaßlichen Attentätern läuft - doch ob hinter den konkreten Warnungen auch tatsächlich ein Anschlagsplan steckte, ist momentan unklar.

In München sind zur Zeit 200 Polizisten im Einsatz. Bild: Sven Hoppe/dpa

Nach dem Terroralarm von München fahnden die Sicherheitsbehörden weiter nach islamistischen Extremisten. Die Polizei wertete dazu auch Hinweise aus der Bevölkerung aus. Die Lage in der bayerischen Landeshauptstadt war am Samstag entspannt. Unklar blieb, ob es die teils namentlich genannten Verdächtigten aus Syrien und dem Irak überhaupt gibt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Unionsfraktionschef Volker Kauder (beide CDU) sprachen sich für eine engere Kooperation mit ausländischen Sicherheitsbehörden aus.

Münchner Hauptbahnhof und Bahnhof Pasing wohl geplante Anschlagsziele

Die Behörden hatten am Silvesterabend den Münchner Hauptbahnhof sowie den Bahnhof im Stadtteil Pasing evakuiert. Der Aktion waren Hinweise befreundeter Geheimdienste vorausgegangen. Ihnen zufolge bestand der konkrete Verdacht, dass fünf bis sieben Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegen Mitternacht Anschläge wie in Paris verüben wollten.

Nach Terror-Warnung: 200 Polizisten in München im Einsatz

Die Sicherheitskräfte waren am Samstag weiter mit verstärkten Kräften im Einsatz. "Wir haben mehr Polizei, die in der Stadt unterwegs ist", sagte ein Polizeisprecher. Etwa 100 bis 200 Beamte seien erneut zusätzlich im Dienst. Neue Erkenntnisse gebe es aber nicht. "Die Stadt ist ruhig."

Innenminister Herrmann: "Wir sind froh, dass es sehr ruhig ist"

Von einer konkreten Anschlaggefahr gingen die Behörden nicht mehr aus. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte bereits am Freitag Entwarnung gegeben. "Wir sind froh, dass es sehr ruhig ist", sagte der Polizeisprecher am Samstag. Die Anrufe besorgter Bürger hätten abgenommen. Viele Münchner hatten sich am Silvesterabend und am Neujahrstag teils mit Fragen zur Sicherheit und teils mit Beobachtungen bei der Polizei gemeldet. Die Hinweise würden derzeit kriminalpolizeilich abgearbeitet, sagte der Sprecher.

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10 Kommentare
  • Ushiro

    04.01.2016 08:56

    Mehr als 1.000 ?? Ich denke mehr als eine Million sind bisher gekommen. Oder zählen Schlägereien wegen Gebetszeiten nicht als "gewaltbereit"? Achso, die meinen 1.000 Sprengstoffattentäter, kommt mir zwar auch wenig vor, aber gut. "Gewaltbereit" sind die jedenfalls alle.

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  • Shacco

    03.01.2016 09:52

    Anna Seider hat nur zum Teil recht, denn die Asylanten nehmen doch nocht das überzählige vom Kaufhaus, nein, die bekommen einen Einkaufsschein vom Amt und gehen in die Boutiquen und staffieren sich so modern wie sie wollen, denn der Steuerzahler zahlt, das nur sehr wenige Deutsche sich leisten können. Außerdem sieht Wächterrat es richtig aber Nullen zähen in der Politik nicht, man sieht es an deren Rechnungen.

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  • emil75

    02.01.2016 23:05

    8350 Salafisten in Deutschland, lächlich, was ist mit all denen die überhaupt nicht registriert wurden? Aber unser toller Innenminister will uns ja nicht "verunsichern".

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