24-Jährige zockt Jobcenter ab: Angeklagte täuschte 14 Monate Schwangerschaft vor

Einem Medienbericht zufolge, soll eine 24-jährige Berlinerin das Jobcenter mit einer 14-monatigen Schwangerschaft zum Narren gehalten haben. Um mehrere tausend Euro habe sie somit das Amt betrogen.

Eine 24-Jährige hat das Jobcenter mit einer falschen Schwangerschaft abgezockt. Bild: dpa/Symbolbild

Wenn man dem Jobcenter vorgaukelt, man bekomme ein Baby, um dafür zahlreiche Extra-Leistungen abzuräumen, ist das nicht besonders pfiffig. Denn der Plan hat einen Haken: Irgendwann muss man ein Baby präsentieren. Diesen ungewöhnlichen Fall verhandelte laut "Bild"-Bericht in der vergangenen Woche das Berliner Amtsgericht. Der 24-jährigen Angeklagte wird Sozialbetrug vorgeworfen.

Falsche Schwangerschaft: 24-Jährige betrügt Jobcenter

Demnach wurde der jungen Frau vom Jobcenter Geld für Babyausstattung, Kinderwagen und einen Hochstuhl gezahlt. Zudem habe das Amt den Umzug der Frau (und des Kindsvaters) in eine größere Wohnung sowie die Mietkaution gestellt. Insgesamt sollen sich die Zahlungen laut "Bild" auf 7.713,94 Euro belaufen haben. Das Problem: Die Angeklagte war gar nicht schwanger.

Acht Monate auf Bewährung für Fake-Schwangerschaft

Denn selbst nach 14 Schwangerschaftsmonaten hatte sich bei der 24-Jährigen kein Nachwuchs eingestellt. "Da hatte sich wahrscheinlich alles zurück gebildet", gab die Angeklagte laut "Bild" als letzten Rettungsversuch vor Gericht zu Protokoll. Übrigens: Aufgeflogen soll die Frau erst dann sein, als sie erneut beim Jobcenter Geld beantragen wollte. In diesem Fall wollte sie "mit Zwillingen im neunten Monat" schwanger gewesen sein, schreibt das Blatt.

Das Berliner Gericht verurteilte die 24-Jährige laut "Bild" zu acht Monaten auf Bewährung wegen Betruges und versuchten Betruges.

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rut/Ife/news.de

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