Gesetzesänderungen aktuell in Deutschland: Neue Gesetze! Das ändert sich ab 1. Januar 2016

Zum neuen Jahr ändert sich so einiges. Die Bundesregierung hat zum 1. Januar 2016 einige neue Gesetze verabschiedet. Bei der Rente und bei den Kinderfreibeträgen tut sich so einiges. Das müssen Sie jetzt wissen...

Im Jahr 2016 will die Bundesregierung den Steuerzahler entlasten. Bild: Fotolia/Coloures-pic

Neue Gesetze ab 1. Januar 2016 - Die wichtigsten Gesetzesänderungen in Deutschland im Überblick

Senioren müssen 72 Prozent ihrer Rente versteuern - Rente steigt

Rentner mussten bisher 70 Prozent ihrer Rente versteuern. Der Beitragssatz steigt 2016 auf 72 Prozent. Das bedeutet, dass nur noch 28 Prozent der Bruttojahresrente steuerfrei sein werden. Anders verhält es sich bei Bestandsrenten. Hier bleibt der steuerfreie Rentenanteil bestehen. Dafür steigt aber auch die Rente deutlich an. Die Erhöhung könnte bei vier bis fünf Prozent liegen - das ist doppelt so viel wie die Erhöhung 2015. Um wie viel Prozentpunkte die Rente wirklich steigen wird, wird erst im Frühjahr feststehen. - Und damit schließt sich der Kreis, denn durch die Erhöhung der Rente, werden viele Rentner erst steuerpflichitg.

VIDEO: Was sich 2016 für Sie ändert!
Video: RTL

Steuererklärung erst ab 8652 Euro Einkommen - Grundfreibetrag steigt

Rentner, Vermieter und andere Nichtarbeitnehmer müssen ab 2016 erst eine Steuererklärung ab einem Einkommen von 8652 Euro abgeben. Damit steigt die Grenze um 180 Euro. Die Grenze steht im Zusammenhang mit dem generellen Grundfreibetrag, der 2016 eben auf 8652 Euro steigt. Bei einer Einzelperson wird dann ab einem Jahreseinkommen von mehr als 8652 Euro eine Steuererklärung fällig. Bei Ehepartnern verdoppelt sich der Freibetrag auf 17.304 Euro.

Kinderfreibetrag wird 2016 angehoben

Der Kinderfreibetrag steigt 2016 um 96 Euro pro Kind und 48 Euro für jeden Elternteil. Das macht eine Summe für Freibeträge von 7248 Euro pro Kind im Jahr. Allerdings wirkt sich die Änderung laut "Verband der Lohnsteuerhilfe" vor allem für Vielverdiener positiv aus. Deshalb stand die Gesetzesänderung zur Steuerentlastung im Vorfeld bereits in der Kritik. Die Freibeträge für Betreuung, Erziehung und Ausbildung ändern sich zudem nicht.

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