In Rotenburg: Mit Rollstuhl festgefahren - Behinderter verbringt Nacht im Wald

Ein schwerbehinderter Mann blieb mit seinem Rollstuhl im Schlamm stecken und wurde erst am nächsten Tag entdeckt. So geht es dem Rollstuhlfahrer jetzt.

Ein 56-Jähriger blieb mit seinem Rollstuhl stecken und musste die Nacht im Wald verbringen. Bild: dpa

Ein schwerbehinderter Mann hat sich im hessischen Rotenburg an der Fulda mit seinem Rollstuhl auf einem Feldweg im Wald festgefahren und musste die Nacht im Freien verbringen.

Rollstuhlfahrer wird erst am nächsten Tag entdeckt

Auf seinem Nachhauseweg ist der 56-Jährige steckengeblieben. Er war beim Ausführen seiner Hunde zu nah an den Rand des Feldweges geraten und hat sich im Schlamm festgefahren. Erst am nächsten Morgen hat ihn ein Waldarbeiter entdeckt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Mit starker Unterkühlung ins Krankenhaus

Der Mann musste mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die alarmierte Polizeistreife besorgte noch wichtige Medikamente in der Wohnung des Mannes und kümmerte sich zudem um die zwei Hunde des Rollstuhlfahrers. "Glücklicherweise herrschten in dieser Nacht keine Frosttemperaturen", berichtete die Polizei.

Lesen Sie auch: Behinderter Mann raubt Bank aus - ohne Waffe

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

kad/rut/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser