Sternschnuppen, Sonnenfinsternis und Co.: Diese Phänomene verzaubern den Himmel im Jahr 2016

Leider gibt es 2016 weder eine Sonnenfinsternis noch einen Blutmond zu sehen, dafür wartet der Himmel mit anderen Highlights über Deutschland auf. Das neue Jahr startet mit dem Sternschnuppenregen der Quadrantiden. Der Kosmos Verlag bietet für interessierte Himmelsbeobachter zudem ein Buch an, mit dem der Blick in die Sterne 2016 noch einfacher wird.

Sternschnuppen, Merkurtransit und Halbschatten-Mondfinsternis verzücken Hobbyastronomen im Jahr 2016. Bild: Fotolia / Paulista

Atemberaubende Planetenkonstellationen, Sternschnuppen oder Sonnenfinsternisse versetzen den Menschen seit jeher in Faszination. Gewaltige Sternschnuppenregen wie die Perseiden oder der Planetentransite landen nicht selten auch in der medialen Berichterstattung. Doch neben diesen gibt es auch noch kleinere, jedoch nicht weniger spektakuläre Phänomene, die am nächtlichen Himmel beobachtet werden können.

Sternschnuppen im Januar 2016: Quadrantiden, Perseiden und Leoniden beobachten

Ein Sternschnuppenregen sorgt gleich zum Jahresbeginn, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Zwischen dem 1 und 10. Januar flammen die Meteore der Quadrantiden in der zweiten Nachthälfte auf. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2016 tritt nach Mitternacht das Maximum ein. Dann sind, insofern das Wetter mitspielt, pro Stunde ungefähr 100 Sternschnuppen sichtbar. Leider stört in diesem Jahr das Licht des abnehmenden Mondes das Schauspiel.

Die Quadrantiden sind jedoch nicht der einzige Sternschnuppenstrom, der für traumhafte Nächte sorgt. Im August schießen wieder Tausende Sternschnuppen über den Nachthimmel. Denn dann wird mit den Perseiden der ergiebigste Sternschnuppen-Schauer des ganzen Jahres aktiv. Zwischen dem 11. und 12. August 2016 sollen pro Stunde mehr als 100 Lichtkugeln sichtbar sein. Auch zum Jahresende zaubern die Leoniden und die Geminiden wieder pure Faszination an den Himmel.

Merkur vor Sonne am 9. Mai 2016 (Merkurtransit)

Zu den ganz seltenen Himmelsereignissen zählt der Merkurtransit im Mai. Dabei zieht der Merkur an der Sonne vorbei. Im 21. Jahrhundert tritt Merkur insgesamt 14-mal vor die Sonne. Leider ist nicht jeder Durchgang von der Erde aus beobachtbar. Am 9. Mai 2016 steht der Merkur zwischen 13.15 Uhr und 20.39 Uhr vor der Sonne. Gegen 17 Uhr ist die Entfernung des Planeten zum Sonnen-Mittelpunkt am geringsten. Doch Achtung: Nicht ohne geeigneten Sichtschutz in die Sonne schauen. Wer den Transit verpasst, muss leider bis zum 11. November 2019 warten.

Die Highlights am Sternenhimmel 2016
Sternschnuppen, Merkurtransit, Finsternisse
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Sonnenfinsternis und Mondfinsternis 2016: Leider nicht in Deutschland sichtbar

Im Jahr 2016 finden insgesamt fünf Finsternisse statt. Am 8./9. März 2016 findet eine totale und am 1. September eine ringförmige Sonnenfinsternis statt. Leider sind beide von Mitteleuropa aus nicht sichtbar. Halbschatten-Mondfinsternisse gibt es am 23. März, 18. August und am 16. September. Letztere ist von Deutschland aus beobachtbar.

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