Bluttat in Colordo Springs: Schießerei in Abtreibungsklinik - Drei Tote!

Nach stundenlangem Nervenkrieg in einer US-Abtreibungsklinik in Colorado Springs hat sich ein dort verschanzter Mann der Polizei ergeben. Bei einem Feuergefecht mit Beamten und vorausgegangenen Schüssen des zunächst Unbekannten starben nach Polizeiangaben drei Menschen, darunter ein Polizist.

Ein Polizeiwagen hinter der Absperrung eines Tatorts. Bild: epa Alyssa Schukar/dpa

Bei dem Angriff auf eine Abtreibungsklinik sind zudem neun weitere Menschen verletzt worden. Die genauen Hintergründe blieben zunächst unklar. Der Polizei waren am Mittag (Ortszeit) Schüsse gemeldet worden. Der Vorfall ereignete sich auf dem Gelände eines Einkaufszentrums, zu dem auch eine Einrichtung von Planned Parenthood gehört.

Die Organisation bietet Frauen medizinische Betreuung an und führt auch Schwangerschaftsabbrüche durch. Aus diesem Grund waren deren Kliniken bereits mehrfach attackiert worden. Ob das Ziel des Mannes am Freitag die Planned-Parenthood-Einrichtung war, blieb nach Polizeiangaben zunächst unklar.

Schießerei in US-Abtreibungsklinik - Polizist und zwei Zivilisten erschossen

Polizeisprecherin Catherine Buckley teilte am frühen Abend mit, Beamte hätten den Schützen zur Aufgabe überredet. Der Mann wurde festgenommen. Anschließend durchsuchten Spezialisten die Klinik Zimmer für Zimmer - auf der Suche nach möglichen Sprengsätzen. Der Mann habe mehrere Gegenstände mit sich gebracht, und es sei nicht klar, worum es sich handele, sagte Buckley.

Der Sprecherin zufolge zufolge erreichte die Polizei der erste Alarmanruf von dem Klinik-Gebäude. Einige Menschen seien möglicherweise beschossen worden, als sie aus der Einrichtung über einen Parkplatz in Richtung einer Bank flohen. Der Täter sei mit einer "langen Waffe" ausgestattet gewesen. Damit erschoss der Mann drei Menschen, zwei Zivilisten und einen Polizisten.

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Zahlreiche nahe gelegene Läden wurden abgeriegelt, Personal und Kunden aufgerufen, sich möglichst in fensterlosen Räumen in Sicherheit zu bringen, wie der Sender CNN unter Berufung auf Augenzeugen berichtete. Viele von ihnen mussten in den Geschäften ausharren, bis der Schütze gefasst war.

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boi/news.de/dpa

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