Von news.de-Redakteurin Ina Bongartz - 17.11.2015, 14.39 Uhr

Winter-Wetter 2015: Weiße Weihnachten? Das sagen derzeit die Prognosen

Wie schön wäre es, wenn wir 2015 weiße Weihnachten erleben würden! Doch wie stehen die Prognosen auf Schnee zum Heiligen Abend? Und was haben wir vom Winter 2015/2016 zu erwarten? Das sagen Wetter-Experten.

Millionen Deutsche wünschen sich weiße Weihnachten. Bild: dpa

Erinnern Sie sich noch? Die letzten weißen Weihnachten in Deutschlands Flachland gab es 2010. So wäre es in diesem Jahr also mal wieder dringend Zeit für Schnee am Heiligen Abend. Doch wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten 2015?

Wetterexperten sind sich vor allem in einem einig: Für zuverlässige Vorhersagen ist es noch zu früh. Doch es gibt eine Prognose, die sich aus Erfahrungswerten und Bauernregeln ableiten lässt.

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Winter-Wetter 2015: Gibt es Schnee zu Weihnachten? Weihnachtstauwetter bringt Matsch

Die Experten von "wetterprognose-wettervorhersage.de" sehen zunächst die Statistik. Und die besagt: Die Chancen für eine weiße Weihnacht stehen bei 12,5 Prozent - das ist nämlich der Durchschnitt, wie häufig weiße Weihnachten statistisch in Deutschland vorkommt. Übrigens zirka alle 8 Jahre. 2015 wäre es demnach noch nicht wieder soweit.

Warum ist denn Schnee zu Weihnachten in Deutschland so selten? Den Grund dafür sehen Wetterexperten in dem Wetterphänomen, das sie Weihnachtstauwetter nennen. Dies wird durch eine kräftige West- bis Südwestströmung ausgelöst, die binnen weniger Stunden warme Luftmassen nach Deutschland schaffen kann. Um den Schnee ist es dann im Nu geschehen. Egal wie kalt es vorher war, alles schmilzt in Kürze dahin und verwandelt sich in grauen Schneematsch.

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Weiße Weihnachten 2015? Schlechte Chancen für Schnee am Heiligabend

Ärgerlicherweise liegt die Wahrscheinlichkeit, dass uns so ein Weihnachtstauwetter trifft, laut Wetterexperten bei unglaublichen 75 Prozent. Und das lässt die Prognose für weiße Weihnachten doch bedenklich schrumpfen. Rein statistisch ist das erste Drittel des Dezembers meist nasskalt und eher mild, bevor im zweiten Drittel echtes Winter-Wetter auf dem Wetterbericht steht - aber eben nur, bis das berüchtigte Tauwetter einsetzt.

Übrigens, eine Bauernregel besagt: "Geht Barbara (am 4. Dezember) im Grünen, kommt das Christkind im Schnee". Warten wir also den Dezember ab. Wissenschaftlich belegt, ist jene Bauernregl allerdings nicht. Fakt ist hingegen, dass die Wetterlage, die Anfang Dezember vorherrscht, recht stabil ist und bis zu vier Wochen halten kann, erklären die Experten von "wetter.de".

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zurück Weiter Donner, Blitz und Wolkenbruch: Nordrhein-Westfalen ist von heftigen Gewittern getroffen worden. (Foto) Foto: picture-alliance / dpa / Jan Bruder Kamera

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boi/sam/news.de

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