Jahrelange Hölle im Kinderzimmer: Mutter verkauft Kinderpornos ihrer Töchter im Internet

Eine 41-Jährige wurde wegen schweren Verdachts auf Kinderpornografie festgenommen. Jahrelang soll sie ihre drei Mädchen nackt fotografiert und die Bilder anschließend verkauft haben. Ihre älteste Tochter zeigte ihre Mutter nun an.

Jahrelang soll eine Mutter aus Spanien ihre drei Töchter kinderpornografisch abgelichtet und die Bilder im Internet verkauft haben. (Symbolbild) Bild: kmiragaya/Fotolia

Wegen schweren Verdachts auf Kinderpornografie, wurde eine 41-jährige Spanierin festgenommen. Jahrelang soll sie Nacktfotos ihrer drei Töchter im Internet verkauft haben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, nachdem die älteste Tochter (15) der Polizei einen Hinweis gab.

41-Jährige verkauft jahrelang kinderpornografische Bilder ihrer Töchter im Internet

"Focus" zufolge, wurden die Mädchen jahrelang als Nacktmodelle missbraucht. Die Mutter erzählte ihren Kindern, sie würde Modeaufnahmen von ihnen machen, die Nacktfotos und Unterwäschebilder würden Agenturen fordern, um die Größe der Mädchen besser einschätzen zu können. Auch Videos seien gedreht worden.

Die Kinder sind sieben, acht und fünfzehn Jahre alt, wurden mit Schnullern und Zöpfen hergerichtet und mussten aufreizende Haltungen einnehmen. Die Nichte des Ex-Freundes der Täterin, ebenfalls acht Jahre alt, wurde auf gleiche Weise missbraucht. Wenn die Mädchen nicht kooperierten, wurden sie mit einem Stock geschlagen.

Älteste Tochter zeigt Mutter und Kunden wegen Kinderpornografie an

Die älteste Tochter hatte bald die schlimme Vermutung der Kinderpornografie und stellte ihre Mutter zur Rede. Diese erzählte ihr von Geldnöten. Die 15-Jährige sei auch zum Geldeintreiben zu manchen Kunden geschickt worden, berichtet "Focus" weiter.

Die Minderjährige habe der Polizei eine Handynummer und den Computer der Frau übergeben. Die Mutter dreier Töchter wurde daraufhin im Oktober festgenommen und darf sich ihren Kindern nicht mehr nähern. Auch ein mutmaßlicher Täter wurde in Gewahrsam genommen.

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saw/gea/news.de

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1 Kommentare
  • Shacco

    12.11.2015 18:13

    Diese Abarten müssten wesentlich härter bestraft werden oder gleich aufhängen, dann gäbe es keine Wiederholungstäter.

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