10.11.2015, 15.25 Uhr

Wasser, Farbstoffe, Stierhoden?: Das steckt wirklich in einer Dose Red Bull

Bereits seit Jahren ranken sich wilde Gerüchte um die Inhaltsstoffe des Energy-Drinks "Red Bull". Ein Fotoprojekt soll nun für Aufklärung sorgen. Bleibt nur noch eine Frage: Ist in dem Getränk tatsächlich Stierhoden enthalten?

Was steckt wirklich in einer solchen Dose? Bild: dpa/Rolf Vennenbernd

Der Energy-Drink "Red Bull" steht trotz seines finanziellen Erfolges bereits seit Jahren in der Kritik. Immer wieder kommen Gerüchte und Vermutungen über angebliche Zutaten und Inhaltsstoffe auf. Die bisher bekannteste Verlautbarung: Der Energy-Drink enthalte Stierhoden.

Farbstoffe, Aromen und Taurin: Fotoprjekt klärt über "Red Bull" auf

Der Fotograf Dwight Eschliman und Autor Steve Ettlinger sind diesen Vermutungen nun in einem neuen Fotoprojekt nachgegangen. Wie die "Huffington Post" berichtet, haben sie 25 Lebensmittel genauer untersucht und ihre Bestandteile aufgeschlüsselt. Die einzelnen Substanzen hat Eschliman anschließend fotografiert.

Insgesamt 17 Stoffe soll der Drink demnach enthalten. Neben verschiedenen Farbstoffen und Aromen, zählt dazu auch Taurin. Das Gerücht, dass dieses aus Stierhoden gewonnen wird, wurde jedoch bereits von den Herstellern dementiert: "Viele Menschen sind sich sicher, dass es von dem empfindlichsten Teil des stärksten und potentesten Bullen der Welt stammt. Das Taurin in Red Bull Energy Drink ist jedoch eine rein synthetische Substanz, hergestellt auf höchstem Qualitätsstandard."

Herzinfarkt und Blindheit: Risikofaktor "Red Bull"

Gleichzeitig wird immer wieder auf die Gefahren hingewiesen, die durch den Konsum des Energy-Drinks entstehen können. So soll "Red Bull" das Herzinfarktrisiko erhöhen und in Kombination mit zusätzlichem Stress "potentiell tödlich wirken können", wie australische Forscher des Cardiovascular Research Centre herausfanden.

Auch der Fall einer jungen Frau aus Irland, die durch den Konsum des Getränks erblindete, sorgte zuletzt für Aufsehen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass die Frau über mehrere Jahre täglich 28 Dosen Red Bull konsumierte.

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mie/jko/news.de

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