Sex für den "Messias": Sekten-Guru zwingt "Jüngerinnen" zur Prostitution

Sie wollten ihrem "Heiland" gefallen und schafften für ihn 18 Stunden am Tag an. Die "Jüngerinnen" erwirtschafteten 1.000 Euro täglich, um bei ihrem Messias nicht in Ungnade zu fallen. Dieser lebte dadurch im puren Luxus.

Ein Sekten-Guru zwang zwei Frauen zur Prostitution. (Symbolbild) Bild: Boris Roessler/dpa

Ein Zuhälter hat zwei Frauen bis zur völligen Erschöpfung anschaffen lassen. Die Frauen erwirtschafteten täglich mindestens 1.000 Euro, um ihren Sekten-Guru zufrieden zu stellen, berichtet die "Berliner Morgenpost". Die beiden Frauen schafften demnach bis zu 18 Stunden am Tag an, um bei ihrem "Heiland" nicht in Ungnade zu fallen.

Die Frauen mussten anschaffen - der "Heiland" lebte im Luxus"

Wie die "Berliner Morgenpost" weiter berichtet, haben die Frauen in diversen Bordellen angeschafft und ihren Kunden alle Wünsche erfüllt, um auf die geforderte Summe zu kommen. Während ihrer Zwangsprostitution lebten sie völlig isoliert in den Bordellen. Derweil lebte der Guru mit Frau und Kind in einem Kölner Reihenhaus mit luxuriöser Einrichtung. Von seinen Sex-Sklavinnen ließ er sich laut "Berliner Morgenpost" nur als "Heiliger" oder "Gesandter" ansprechen. Den Frauen befahl er, sämtliche soziale Kontakte abzubrechen.

Selbstbestrafung zur Besänftigung: Der Gehilfe des Gurus schnitt sich einen Finger ab

Der Guru brachte die Frauen und seinen 26-jährigen Gehilfen auch zur Selbstbestrafung. Die Frauen mussten sich laut der Zeitung selbst schlagen - sein Gehilfe schnitt sich sogar einen Finger ab, um seinen Meister zu besänftigen. Aufgeflogen war die Zwangsprostitution, nachdem ein Mann einen Streit zwischen einer der Prostituierten und den beiden Männern beobachtet hatte. Der Guru und sein Gehilfe wurden festgenommen. Zudem wurden 91.000 Euro Bargeld sichergestellt. Laut den Ermittlern ist noch unklar, wie der Mann so viel Macht auf die Frauen ausüben konnte. Die Polizei ermittelt gegen den 29-Jährigen und seinen Gehilfen wegen Menschenhandels und Zuhälterei.

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gea/sba/news.de

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