Von news.de-Volontär Johannes Kohlstedt - 03.11.2015, 16.22 Uhr

Weltmännertag am 03.11.2015: Wie sähe die Welt ohne Männer aus

Heute haben alle Männer der Welt Grund zum Feiern, denn am 3. November ist der jährliche Weltmännertag. Im Gegensatz zum Weltfrauentag findet der Weltmännertag eher unter dem großen Radar der Öffentlichkeit. Grund genug einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf die Welt ohne das stärker Geschlecht zu werfen.

Wie sähe die Welt ohne Männer aus? Bild: dpa

Dass die Männer nicht mit und erst recht nicht ohne Frauen auskommen, ist uns allen wohl bewusst. Nur wie wäre es andererseits? Wie sähe die Welt aus, wenn die Männer plötzlich nicht mehr existieren?

Zum Weltmännertag: Eine Welt ohne Männer

Auch wenn der Mann schon als Höhlenmensch der Jäger war und dafür sorgte, dass die Familie versorgt wird, würden Frauen in einer Welt ohne Männer wohl kaum verhungern. Schließlich muss auch der Mann seit Hunderten von Jahren nicht mehr jagen, sondern geht zum Späti oder Supermarkt um die Ecke. Dort würden die jetzigen Betreiberinnen wahrscheinlich erhebliche Umsatzeinbußen bei des Mannes liebsten Getränks, dem Bier, verzeichnen.

Auch Frauen trinken gerne ein kühles Blondes, jedoch nicht in dem Maße wie das andere Geschlecht - vor allem am Vatertag (auch bekannt als Herrentag), der dann natürlich auch wegfällt. Höchst unwahrscheinlich, dass dann auf einmal die Frauen in die Rolle der Männer schlüpfen und schon um 14 Uhr völlig besoffen auf dem Bollerwagen hängen, oder beim Kastenlauf ordentlich Gas geben.

Weniger Bier, mehr Cafés, gesündere Ernährung

Da der Weltmännertag im Grunde genommen das Bewusstsein im gesundheitlichen Bereich fördern soll, würde die Ernährung tatsächlich weit gesünder ausfallen. Was allerdings an den Frauen liegen würde. Schließlich ernähren sie sich meines Erachtens viel bewusster als die Herren der Schöpfung. Somit würden die ohnehin schon vielen veganen Cafés die Currywurstbuden und Bierstuben ersetzen. Aufs Nachtleben müssten die Frauen aber keineswegs verzichten. Da manche Männer unter zu viel Alkoholeinfluss zu Gewaltausbrüchen leiden, würde es vermutlich viel ruhiger - mit "Hugo" statt Bier - zugehen. Dafür aber auch stiller. Schließlich ist es der Mann, der die Frauen anspricht - mehr oder weniger erfolgreich.

Keine Fußball-Bundesliga mehr

Vermutlich werden die plumpen Anmachsprüche wie "Hab ich Tabasco im Auge, oder warum bist du so scharf?" ebenso wie die Männer selbst aussterben. Da sich vor allem die Herren für den Sport und vor allem für Fußball interessieren, können die Damen auch am Wochenende den Regionalzug benutzen, der nicht völlig überfüllt ist. Andererseits wären die Stadien auch menschenleer. Schließlich ist Fußball ein von Männern geliebter und auch dominierter Volkssport.

Bei all den Vorzügen, die eine Welt ohne Männer vielleicht haben mag, am Ende würden auch die Frauen das andere Geschlecht vermissen. Mit wem und vor allem worüber sollen sie sich jetzt streiten? Herbert Grönemeyer bringt es auf Punkt: "Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich".

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jko/bua/news.de

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