22.10.2015, 13.51 Uhr

Entführung von Betty und Barney Hill: Beweist eine Sternenkarte die Existenz von Aliens?

Um zu beweisen, dass sie von Aliens entführte wurde, zeichnete Betty Hill in den 60er Jahren eine Sternenkarte, die zeigen sollte wo die Außerirdischen lebten. Ihre Existenz konnte nie bewiesen werden. Nun behauptet ein weiterer Experte: Die Amerikanerin hatte Recht!

Unter Hypnose zeichnete Betty Hill eine Sternenkarte, die die Existenz von Aliens beweisen soll, die sie einst entführt haben. (Symbolbild) Bild: Fotolia/dracozlat

Der Fall von Betty und Barney Hill gilt als einer der wichtigsten Ereignisse der Ufo-Forschung. 1961 behauptete das Ehepaar erstmals, von Aliens entführt worden zu sein. Während einer Nachtfahrt beobachteten sie ein helles, fliegendes Objekt, das auch vom militärischen Radar erfasst worden war. Plötzlich fanden sie sich 97 Kilometer weiter südlich in ihrem Auto wieder - ohne jegliche Erinnerung wie sie dorthin gelangt waren. Tage später fingen beide an unter Albträumen und Angstzuständen zu leiden. Unter Hypnose erzählten sie einem Psychiater schließlich ihre Entführungsgeschichte.

Betty und Barney Hill erzählten 1961 erstmals ihre Entführungsgeschichte durch Aliens

"Barney wurde in einen Raum gebracht, ich in einen anderen. Wir nannten das Wesen, das uns testete, den Versuchsleiter. Sie setzten mich zuerst auf einen Hocker und überprüften meine Augen, Ohren, Nase und den Rachen. Dann legten sie mich auf einen Tisch und sagten, dass sie mein Nervensystem testen würden. Sie versuchten daraufhin, ein nadelähnliches Instrument in meinen Nabel zu stecken, was Schmerzen verursacht hat. Deshalb hörten sie damit auf. Barneys Untersuchung war ähnlich, außer dass sie auch an seiner Knochenstruktur interessiert waren", wird Betty Hill in der "Bild" zitiert.

Von Aliens entführt? Unter Hypnose malte Betty Hill die Sternenkarte

Später wollen beide auch noch den Anführer getroffen haben.Dieser soll es gewesen sein, der ihnen die Sternenkarte zeigte, die Betty Hill einst unter Hypnose nachzeichnete. Mehre Wissenschaftler überprüften die Sternenkonstellation, konnten die Existenz jedoch nicht beweisen. Ein weiterer Experte gibt ihr nun Recht. Laut der britischen Zeitung "Mirror" glaubt Statistiker David Saunders, dass die Frau ganz bewusst das Sternensystem "Zeta Reticuli" gezeichnet hat. Für Betty sei es damals unmöglich gewesen, von der Konstellation gewusst zu haben. Genauso unwahrscheinlich sei es, ein Sternenbild zu erfinden, das so präzise mit dem Original übereinstimmt.

Trotz der neuen Aussagen wird der Fall wohl immer ein Rätsel bleiben. Barney Hill starb 1969 an einer Gehirnblutung, seine Ehefrau Betty Hill 2004 im Alter von 85 Jahren. Bis zuletzt war sie bei ihrer Entführungsgeschichte geblieben.

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Video: YouTube/Bruce Starks Entertainment

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jko/sba/news.de

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