Für 3,7 Milliarden Euro?: Russischer Milliadär lässt sich scheiden

Der Scheidungskrieg zwischen dem russischen Oligarchen Dmitri Rybolovlev und seiner Frau Elena hat sein Ende gefunden. Finanziell dürfte seine Ex-Frau um einiges reicher sein. Vergangenes Jahr wurde ihr noch die stolze Summe von 3,7 Milliarden Euro zugesprochen.   
 

Dmitri Rybolovlev hat sich nach jahrelangem Scheidungskrieg von seiner Frau endgültig scheiden lassen. Bild: dpa

Der russische Oligarch Dmitri Rybolovlev hat sich nach einem jahrelangen Scheidungskrieg, in dem es um Milliarden ging, mit seiner Frau Elena geeinigt. Das teilte eine Schweizer PR-Agentur am Dienstag im Namen des Unternehmers und Besitzers des Fußballclubs AS Monaco mit.

Russischer Milliadär lässt sich scheiden - beinah teuerste Scheidung der Geschichte

Vergangenes Jahr hatte ein Genfer Gericht der Frau die gigantische Summe von vier Milliarden Franken (3,7 Milliarden Euro) zugesprochen. Das hätte nach Einschätzung ihrer Anwälte die "teuerste Scheidung der Geschichte" bedeutet. Ein Berufungsgericht strich in diesem Juni den Anspruch auf immer noch stolze 564,7 Millionen Franken zusammen.

Roman Abramowitch zahlte seiner Ex-Frau damals 264 Millionen Euro

Finanzielle Details der Einigung wurden nicht genannt. "Herr und Frau Rybolovlev sind beide zufrieden mit der Vereinbarung und dem Ende einer schwierigen Phase für sie und ihre Familie", hieß es in der Mitteilung. Das Paar hatte laut Gerichtsunterlagen 1987 geheiratet und sich 2008 getrennt. Rybolovlev hat sein Vermögen vor allem mit Düngemitteln gemacht. Seine Frau Elena muss sich wohl keine finanziellen Sorgen mehr machen. Der russische Milliardär Roman Abramowitsch soll 2007 zum Beispiel seiner Ex-Frau Irina laut der Moskauer Tageszeitung "Wedomosti" 300 Millionen Dollar (264 Millionen Euro) gezahlt haben.

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jko/news.de/dpa

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