Weil er seine Geschwister schützen wollte: Kannibale isst Stiefvater und erschießt Mutter

Eine grausame Familien-Tragödie hat sich in einem Vorort von Buenos Aires ereignet. Ein 25-Jähriger erschoss seinen Stiefvater und verspeiste ihn anschließend. Auch seine leibliche Mutter tötete er. Die Gründe für die Tat sind ähnlich dramatisch, wie die Tat selbst.

Acosta und seine Stiefschwester zerteilten die Leichen ihrer Eltern. Bild: fotolia.com/Gudellaphoto

Der 25-Jährige Leandro Acosta hat seine Mutter Miryam Kowalczuk und seinen Stiefvater Ricardo Klein getötet. Das Drama ereignete sich im Haus der Familie in einem Vorort der argentinischen Metropole Buenos Aires. Angeblich soll auch seine Stiefschwester Karen Klein (22) an dem Doppelmord beteiligt gewesen sein. Bisher bestreitet sie dies aber. Die Details der Tat sind haarsträubend.

Wie die "Bild" berichtet, hat Acosta seinen schlafenden Stiefvater in dessen Bett erschossen. Als die Mutter das Haus betrat, tötete er auch sie mit einem Kopfschuss. Danach sollen er und seine Stiefschwester die Leichen zerteilt haben und die Körperteile den sechs Familienhunden zum Fraß vorgeworfen haben. Den Rest verbrannten sie.

Kannibalismus: Acosta soll Teile seinen Stiefvaters verspeist haben

Besonders grauenhaft: Acosta soll Teile seines Stiefvaters gegessen haben, wie die "Bild" unter Berufung auf argentinische Medien berichtet. Zudem soll er sich an seinem toten Stiefvater vergangen haben, bevor er ihn schließlich verspeiste. Sein Anwalt sagt: "Er fühlt keine Schuld, sondern Erleichterung. Er sagte mir, er hätte einen Teil seines Stiefvaters verspeist. Es schien ihm Freude bereitet zu haben ..." Doch was veranlasste den 25-Jährigen zu dieser Tat?

Angeblich wollte Acosta durch den Mord seine Geschwister schützen

Angeblich habe er seine Eltern getötet, um seine kleineren Geschwister, Zwillinge im Alter von elf Jahren, vor Missbrauch zu schützen. Acosta selbst soll in seiner Kindheit von seinem Vater missbraucht worden sein, zitiert die "Bild" den Anwalt des 25-Jährigen weiter. Zur Tatzeit waren die Zwillinge in der Schule. Die Tat wurde erst entdeckt, als Verwandten der Zutritt zum Haus der Familie durch die Kinder verwehrt wurde. Sie alarmierten die Polizei, welche Teile der Hüfte der Mutter in einem Farbeimer auf der Terrasse fand, wie die "Bild" schreibt. Weitere Knochenstücke habe man in Tüten auf einer Müllhalde in der Nähe des Hauses entdeckt.

Acosta und seine Stiefschwester waren seit Jahren ein Liebespaar

Welche Rolle die Schwester Acostas bei den Morden spielte, ist noch unklar. Sie und ihr Stiefbruder sollen bereits seit mehreren Jahren ein Liebespaar sein. Acosta hat angeblich die Morde bereits auf sich genommen. Ob die 22-Jährige wirklich nur bei der Beseitigung der Leichen half, ist fraglich. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie ebenfalls an den Morden beteiligt war.

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gea/news.de

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