Frank Elstner

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Im Flugzeug: Spinnenbiss lässt Mann das Bein verfaulen

Ein Mann ist auf einem Flug von Qatar nach Südafrika von einer hochgiftigen Spinne gebissen worden. Der Biss verschlimmerte sich so rasant, dass das Bein des Mannes regelrecht verfaulte.

Eine braune Einsiedlerspinne hat Jonathan Hogg im Flugzeug gebissen. (Symbolbild zeigt einen Dornenfinger) Bild: Patrick Pleul/dpa

Eigentlich wollte Jonathan Hogg laut "Focus" nur einen Abenteuerurlaub machen. Fünf Monate hatte er sich freigenommen, um in Borneo in einem Reservat für Orang-Utans zu arbeiten. Danach wollte er nach Südafrika und dort mit Haien tauchen. Doch der Horror waren nicht die Haie, sondern schon der Flug nach Kapstadt. Ein Spinnenbiss kostete Hogg fast das Leben.

Im Flugzeug von einer Spinne gebissen

Die Schrecksekunde schilderte Hogg dem "Mirror" so: Nachdem er versuchte es sich in seinem Sitz bequem zu machen und die Beine überschlug, spürte er einen Biss. "Die Spinne muss unter meine Hose gekrochen sein und hat sich wahrscheinlich gefangen gefühlt – und deshalb zu gebissen." Als das Licht anging, habe er die Spinne gesehen, aber aufgrund deren winziger Größe die Gefahr unterschätzt.

Der Spinnenbiss verschlimmerte sich dramatisch

Über die nächsten Tage schwoll der Biss immer weiter an, selbst mit Medikamenten ließen sich die starken Schmerzen nicht lindern. Am Morgen des dritten Tages der Schock: Sein Bein sei "eingefallen und geschmolzen", erinnert sich Hogg. Zu dem Zeitpunkt sei er schon zwei Tage lang mit dem infizierten Bein Tauchen gewesen. Als seine Kollegen den Biss schließlich sahen, schickten sie den 40-Jährigen sofort zum Arzt. Gerade noch rechtzeitig.

Diagnose: Biss stammt von einer braunen Einsiedlerspinne

Denn es stellte sich heraus, dass der Biss von einer braunen Einsiedlerspinne stammte. Wäre Hogg an diesem Tag wieder nicht zum Arzt gegangen, hätte er nicht nur sein Bein, sondern auch sein Leben verlieren können. "Erst als ich sah, wie viel sie von meinem Bein weg schneiden mussten, habe ich realisiert, wie schlimm der Biss wirklich war. Ich war völlig schockiert", sagte Hogg dem "Mirror". Einen Monat musste der Brite mit schrecklichen Schmerzen im Krankenhaus verbringen. Drei Operationen und zwei Hauttransplantationen waren notwendig.

Die Airline nahm seine Beschwerde nicht ernst

Während seines Krankenhausaufenthaltes schrieb Hogg eine Beschwerde an Qatar Airways, mit einem Foto und der Bildunterschrift: "Schaut, was mir der Flug bei euch angetan hat." Doch scheinbar hat die Fluggesellschaft die Mail nicht richtig gelesen, denn es kommt nur eine Entschuldigung dafür, dass er eine Spinne gesehen habe. Hogg fühlt sich nicht ernst genommen und hat sich rechtliche Unterstützung besorgt.

Jetzt will er die Airline verklagen

Sein Anwalt Richard Duxbury sagte gegenüber dem "Mirror": "Fluggesellschaften haben die Pflicht, ihre Passagiere vor potentiellen gefährlichen Tieren zu beschützen und die Maschinen gründlich zu reinigen. Wir werden jetzt untersuchen, ob der Biss auf ein Fehlverhalten von Qatar Airways zurück zu führen ist."

Seit seiner Rückkehr nach London leidet Jonathan Hogg unter schweren Flugängsten und Albträumen. "Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder ein Flugzeug betreten kann. Ich muss geschäftlich oft nach New York reisen - ich weiß nicht, ob ich das schaffen kann."

Unterdessen hält sich die Airline bedeckt, ein Sprecher habe nur gesagt, dass die Besatzung keinerlei Zwischenfall gemeldet habe. Falls Hogg eine formelle Anklage stellen werde, würde Qatar Airways weitere Untersuchungen anstellen.

VIDEO: In diesem Raum regnet es Spinnen von der Decke
Video: stern-co

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räc/jko/news.de

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