Sex-Facts aus dem Tierreich: Von bisexuellen Affen und Sex mit tödlichem Ausgang

Elefanten haben den Längsten. Bild: Stephanie Pilick/dpa

4. Bonobos, die Sex-Genießer

Bonobos sind eine Affenart, die gern Sex hat und sich dabei alle möglichen Varianten einfallen lässt. Dabei sind sie auch keineswegs verklemmt: Fast alle Bonobos sind bisexuell. Dem Fakt ist es auch geschuldet, dass fast drei Viertel ihre Schäferstündchen nicht der Fortpflanzung, sondern dem reinen Vergnügen gelten. Sei es nun zur Begrüßung, zum Feiern oder um einen Streit zu schlichten. Die Weibchen ergreifen auch gern mal die Initiative: Wenn sie Lust auf Sex haben, lassen sie die Hüften kreisen - eine unmissverständliche Einladung an die Herren der Schöpfung. Auch sonst sind die Bonobos in Sachen Sex-Genuss den anderen Tieren weit voraus: Sie sollen als einzige Tierart bereits beim Oralsex und Zungenküssen beobachtet worden sein.

Elefanten haben den längsten Penis unter allen Land-Bewohnern. Bild: Stephanie Pilick/dpa

5. Eine Frage der Länge an Land und im Meer

Elefanten haben vielleicht nicht die längsten Spermien und werden dabei von einer kleinen Maus in den Schatten gestellt, dafür haben sie aber den größten Penis weit und breit. Ein erigiertes Glied eines afrikanischen Elefanten bringt es auf eine stolze Länge von bis zu 180 Zentimetern und ist um die 30 Kilo schwer. Die Hoden bringen noch einmal um die 2 Kilogramm auf die Waage, liegen aber innerhalb des Körpers. Doch den größten Penis von allen hat der im Wasser lebende Blauwal. Sein Penis ist 3,5 Meter lang, mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern.

6. Gottesanbeterinnen verspeisen ihre Partner nach dem Liebesspiel

Alles andere als leicht haben es die männlichen Sex-Partner der Gottesanbeterin. Diese könnte nämlich unter Umständen dem Männchen nach dem Liebesspiel den Kopf abbeißen. Das schreckt dennoch keinen Liebhaber vom Sex ab. Warum auch: Ist der Kopf erstmal ab, kann das Männchen das Weibchen noch bis zu eine halbe Stunde weiter beglücken. Dann kann er immerhin darauf hoffen, gesunde Erben gezeugt zu haben. Das Weibchen verwertet die aufgenommenen Proteine der Kannibalen-Mahlzeit nämlich sofort, um möglichst viele Eier legen zu können.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

gea/zij/news.de

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser