Das Monster von Bloemfontein: Waffenhändler lagert Geschlechtsteile in der Gefriertruhe

Es klingt, als entspringe diese Geschichte einem grausamen Horrorfilm: Ein dänischer Waffenhändler lockte jahrelang Frauen in das Familienhaus, betäubte sie und trennte ihre Geschlechtsteile ab, um sie gefroren einzulagern.

Mindestens 21 Frauen wurden von dem Monster von Bloemfontein beschnitten. Bild: 73177181/fotolia

Man mag sich den Anblick, der sich den Polizisten aus Bloemfontein bot, kaum vorstellen: Ein 58-jähriger Waffenhändler lockte offenbar jahrelang Frauen in das Haus, das er mit seiner Frau und seinen Kindern in Südafrika bewohnte, und trennte ihre Geschlechtsteile ab. Die schreckliche Sammlung fanden die Beamten in der Gefriertruhe der Familie. Medien berichten von 7 bis 21 gefundenen Klitoris.

Frauen in Bloemfontein entführt, betäubt und an den Geschlechtsteilen beschnitten

Wie die Hamburger Morgenpost schreibt, stellte die Polizei auch das Handy des 58-Jährigen sicher. Auf diesem befinden sich demnach Fotos, die die grausame Tat bezeugen. Offenbar wurden noch wesentlich mehr Frauen Opfer der grausamen Tat, als anhand der Funde bislang angenommen wurde. Desweiteren fand man Beruhigungsmittel, Skalpelle und andere medizinische Gerätschaften. Die Ermittler vermuten, dass die Frauen bei den Eingriffen noch am Leben gewesen sind. Was aus ihnen wurde, ist noch völlig unklar.

Däne drohte eigene Frau und Kinder zu erschießen, Ehefrau zeigte ihn bereits an

Die Beamten wurden auf den Dänen aufmerksam, als seine Frau Sozialarbeiter rief, da ihr Mann drohte, sie und ihre Kinder zu erschießen. Die Ehefrau des Waffenhändlers sowie die beiden Kinder befinden sich nun unter Personenschutz. Die Frau suchte laut "Volksblad" bereits Anfang des Jahres Kontakt zur Polizei, um ihren Mann verhaften zu lassen. Warum die Beamten sie einfach wieder nach Hause schickten, ist zunächst unklar. Jetzt muss sich der Angeklagte vor Gericht verantworten.

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saw/news.de

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