Selbstjustiz in Eschweiler
Eltern metzeln Vergewaltiger ihrer Tochter (12) nieder

Weil er ihre Tochter (12) vergewaltigt haben soll, sahen die Eltern offenbar keinen anderen Ausweg mehr: Sie lockten den vermeintlichen Täter in eine Sex-Falle, um ihn brutal zu ermorden.

Ein mutmaßlicher Vergewaltiger wurde in Eschweiler erst verprügelt und dann mit Messerstichen bestialisch ermordet (Symbolbild). Bild: Africa Studio - Fotolia.com

Selbstjustiz in Eschweiler: Ehepaar bringt Vergewaltiger um

Brutale Selbstjustiz in Eschweiler: Ein 29-Jähriger wurde von einem Ehepaar umgebracht, weil es die angebliche Vergewaltigung der Tochter rächen wollte. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der 29-Jährige sei aus Rache in eine Sex-Falle gelockt und zu Tode geprügelt worden, heißt es.

"Die Mutter lockte den Mann unter dem Vorwand, sie wolle was von ihm, fände ihn nett, zum Tatort", erklärt Dr. Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaf, gegenüber "Bild". Sie hatte den mutmaßlichen Täter über Facebook kontaktiert.

Opfer soll Tochter (12) missbraucht haben

Das Ehepaar hatte die Vermutung, der 29-jährige Christian L. habe sich an ihrer Tochter (12) vergangen. Eine Anzeige sei bereits gestellt worden. Doch offenbar wollten die Eheleute mit Hilfe einer Bekannten die Bestrafung des Verdächtigen selbst in die Hand nehmen.

Als dieser in ihre Falle tappte, seien sie in einem Hinterhof über ihn hergefallen und hätten mit einem Totschläger auf ihn eingeprügelt. Mit zahlreichen Messerstichen sei der Mann schließlich getötet worden. Seine Leiche habe das Ehepaar in ein Gebüsch in Eschweiler geworfen.

Staatsanwaltschaft will Vergwaltigung nicht bestätigen

Ob der Getötete sich tatsächlich an der Tochter vergangen hat, dazu wollte die Aachener Staatsanwaltschaft laut "Bild"-Bericht keine Angaben machen - zum Schutz des Kindes. Es soll sich in psychologischer Behandlung befinden. Die Eltern müssen sich für ihre Selbstjustiz nun vor Gericht verantworten.

Lesen Sie hier: Inder hacken Vergewaltiger den Penis ab.

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zij/news.de

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67 Kommentare
  • Dennis

    18.05.2016 13:41

    Toll, wie hier fast jeder Verständnis für die armen, mordenden Eltern hat. Zeig mal wieder, daß wenn das Wort "Vergewaltigung" fällt, viele nicht mehr rational denken können. In unserem Rechtsstaat gilt immer noch die Unschuldsvermutung, und da ein Verfahren gegen ihn eingestellt wurde *ist* er es erstmal. Kein Wenn und Aber. Zwei Menschen haben einen Unschuldigen in eine Falle gelockt und ermordet. Das ist hier passiert.

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  • Blackmont

    05.04.2016 08:42

    ich persönlich hätte genau das selbe mit ihm gemacht vielleicht sogar schlimmeres. die strafen für vergewaltigung ist zu mild oder hätte einer von euch darauf gewartet das er freigesprochen wird? oder wenn nach ein paar jahren draußen ist?

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  • werner.4321

    25.01.2016 10:52

    Manuela, die Opfer sind natürlich durch die Tat fürs Leben traumatisiert. Das ist schlimm. Sie werden durch Befragungen und Untersuchungen weiter stark belastet. Das ist aber für die Verfolgung der Tat unerlässlich! Weil es meistens keine Zeugen gibt ist dieses für ein Urteil nötig! Ihren Hass kann man verstehen, auch ich als Vater eines Sohnes! Nur, eine Vermutung wie hier rechtfertigt keinen Mord!!!!

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