Pest-Alarm in den USA: Touristen-Park wappnet sich gegen Pest-Erreger

Die ausgestorben geglaubte Pest ist zurück. Im berühmten Yosemite-Nationalpark in Kalifornien wurden wegen Infektionsgefahr sogar Campingplätze geschlossen. Behörden warnen Besucher, denn Leichtsinn kann tödlich enden.

Eichhörnchen im Yosemite-Nationalpark trugen den Pest-Erreger in sich (Symbolbild). Bild: dpa

Kehrt die Seuche zurück? Im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien mussten zwei Campingplätze vorsorglich geschlossen werden - wegen des Verdachts auf Pest! Die Infektionsgefahr sei einfach zu hoch, wie "Bild.de" berichtet. Zuvor war bei zwei toten Eichhörnchen aus dem Park ein Pest-Erreger nachgewiesen worden.

Pest-Alarm in Kalifornien: Tote Tiere, erkrankte Menschen

Dabei ist die Vorsichtsmaßnahme, die Campingplätze zu schließen, keineswegs übertrieben. Dem "Bild"-Bericht zufolge war bereits Anfang August ein Kind mit Pest in ein Krankenhaus in Kalifornien eingewiesen worden. Es hatte über hohes Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost und geschwollene Lymphknoten gelitten, ihm konnte zum Glück geholfen werden.

Noch bis Freitag bleiben die Campingplätze geschlossen. Bis dahin sucht das kalifornische Gesundheitsamt nach "neuen Beweisen der Pest-Aktivität bei Tieren." Insektizide sollen den Erreger bekämpfen. Das Risiko für Menschen, sich mit der Pest zu infizieren, sei jedoch gering, versichert die Behörde.

So schützen Sie sich vor der Pest

Trotzdem sind Parkbesucher zur Vorsicht angehalten. Experten raten, sich von Nagetierbauten fernzuhalten. Lange Hosen, hohe Stiefel und Insektenschutzmittel können der Vorsorge dienen. Wer dennoch gebissen wird, könne erkranken. Zudem gelten Insekten und Flöhe als mögliche Überträger.

Im Mittelalter starben Millionen Menschen an der Pest. Mittlerweile lässt sich die tückische Krankheit mit Antibiotika bekämpfen.

Lesen Sie hier: Teenager Taylor Gaes (16) stirbt an Pest.

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zij/bua/news.de

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