US-Küstenwache nimmt Schmuggler fest: Kokain im Wert von 1 Milliarde Dollar sichergestellt!

Obwohl an der Grenze zu Mexiko um diese Jahreszeit eine Bullenhitze herrscht, fand die US-Küstenwache dort jede Menge Schnee: Die Beamten stellten Kokain im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar sicher!

Der US-Küstenwache gelang nahe der Grenze zu Mexiko ein Mega-Coup: Sie konnten Kokain im Wert von einer Milliard Dollar sicherstellen. (Symbolbild) Bild: Chris Melzer/dpa

Mega-Coup der Küstenwache - 2,9 Tonnen Kokain sichergestellt

Obwohl im Kalifornischen San Diego um diese Jahreszeit eine Bullenhitze herrscht, fand die US-Küstenwache dort jede Menge Schnee. In der Stadt kurz vor der Grenze zu Mexiko gelang den Beamten ein Mega-Coup: Sie konnten Kokain im Wert von rund einer Milliarde Dollar (ca. 906 Millionen Euro) sicherstellen. Die weiße Fracht wiegt 2,9 Tonnen und füllt mehr als ein Dutzend Paletten. Der Fund war der größte in der Geschichte der US-Küstenwache und das Ergebnis von 23 Aktionen gegen Kokain-Schmuggler im Pazifik.

Erfolge der US-Küstenwache gegen Drogenschmuggel

Nach der großen Entladung feierte die Truppe den riesigen Fund auf dem Marinestützpunkt San Diego. Grund zum Feiern gab es allemal: In den vergangenen 10 Monaten stellte die Küstenwache mehr Kokain sicher, als in den drei Jahren zuvor. 5,4 Tonnen konnten die Beamten insgesamt sicherstellen, 215 Menschen wurden allein in diesem Jahr verhaftet. Leider ist dies aber nicht nur ein Hinweis auf die gute Arbeit der Küstenwache, sondern auch für die zunehmenden Aktivität der Schmuggler auf dem Pazifik. Dabei setzen diese bei ihrem See-Schmuggel zunehmend U-Boote ein, um die Drogen in die USA zu bringen. Der Löwenanteil wird aber mit Schnellboten geschmuggelt. Erstmal im Land, landen die geschmuggelten Drogen in den kuriosesten Verstecken.

Die US-Küstenwache im Kampf gegen Drogenkartelle aus Mittel- und Südamerika

2013 musste die US-Küstenwache Budgetkürzungen von 25 Prozent verkraften. Diesen Fehler korrigierte Washington später, denn die Küstenwache ist ein wichtiger Kontrahent der Drogenkartelle in Mittel- und Südamerika. Das Budget wurde wieder auf den alten Stand angehoben und Einheiten in den Pazifik verschoben. Der Küstenwachen-Admiral, Paul Zukunft, sagte aber, dass trotzdem nur 30 Prozent der beobachteten Drogen-Transporte aufgehalten werden. Das Problem: Es gibt immer noch nicht ausreichend Schiffe. Allerdings ist dieser Wert schon deutlich besser als der nach den Budgetkürzungen: Damals schaffte es die Küstenwache nur in 10 Prozent der Fälle einzugreifen.

FOTOS: Top 20 Die gefährlichsten Drogen der Welt

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

räc/hos/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser