27.07.2015, 15.49 Uhr

Killer-Möwen: Greifen Meeresvögel bald auch Babys an?

Bewohner der britischen Küstenregionen wurden nun vor Möwen gewarnt. Diese sollen vor allem auf ihre kleinen Kinder aufpassen, denn die Vögel sind derzeit besonders aggressiv. Einige größere Tiere wurden schon zum Opfer des Federviehs und auch ein Rentner wurde stark verletzt. Was ist nur mit diesen Möwen los?

In Großbritannien dürften sich gerade einige Bewohner der Küstenregionen an Alfred Hitchcocks's "Die Vögel" erinnert fühlen. Denn die Möwen der Insel sind zur Zeit außer Rand und Band und scheinen alles anzugreifen, was sich bewegt. Nun wächst die Sorge, dass sie es auch auf Kleinkinder abgesehen haben könnten.

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Eine Möwe frisst eine Ratte - an einem Stück. Bild: Twitter/Viral Spell

Die Möwen griffen auch einen Rentner an und verletzten ihn

Die Möwen haben sich in letzter Zeit nämlich erschreckend große Tiere als Beute ausgeguckt. In der Region Cornwall wurden ein Hund und eine Schildkröte zu Tode gepickt. Auch ein älterer Rentner wurde angegriffen. Eine Möwe stürzte auf ihn herab und warf den alten Mann dadurch um, wie die englische Zeitung "Telegraph" berichtet. Der Rentner habe stark geblutet.

Die Aggressivität der Möwen könnte in Zukunft noch schlimmer werden

Laut Experten könnte das Problem in Zukunft aber noch schlimmer werden. Die Aggressivität der Möwen scheint sich nur noch zu steigern. Deshalb wurde jetzt davor gewarnt, kleine Kinder und Babys nicht unbeaufsichtigt im Freien spielen zu lassen. Die Angriffe auf Nagetiere und auch Federvieh geht in der Zwischenzeit unvermindert weiter.

Auch David Cameron nimmt sich des Möwen-Problems nun an

Simon Prentis fordert deshalb eine drastische Reduzierung der Möwen-Population. Gegenüber dem "Telegraph" sagte er: "Was ist der Unterschied zwischen einem Hund und einem kleinen Kind auf dem Rasen für eine Möwe?" Die Möwen scheinen inzwischen zum Staatsfeind Nummer 1 zu werden, denn auch David Cameron mischte sich nun in die Diskussion ein und fordert eine Debatte um das "Möwe"-Problem. Eine Lösung hat der Premierminister allerdings auch noch nicht zur Hand.

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gea/sba/news.de

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