Unwetter in Deutschland: Schwere Gewitter! Deutscher Tourist stirbt durch Blitzschlag

Die Hitzewelle zollt ihren Tribut: In weiten Teilen Deutschlands hat es in der Nacht zum Donnerstag heftige Unwetter gegeben. Mehrere Menschen wurden verletzt, Keller liefen voll Wasser. In Südtirol starb ein deutscher Wanderer durch einen Blitz.

Nach der intensiven Sommerhitze haben Gewitter weite Teile Deutschlands heimgesucht, Schäden angerichtet und Opfer gefordert. Bei schweren Unwettern sind inSachsen mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kam am Mittwochabend ein 22-jähriger LKW-Fahrer auf der A4 bei Leipzig wegen Starkregens von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Er und sein 44-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt.

Unwetter in Deutschland sorgen für überflutete Straßen und golfballgroßen Hagel

In Weißenborn fiel ein Baum auf ein Fahrzeug. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Das Unwetter sorgte auch in Leipzig, Mittelsachsen und im Erzgebirge für zahlreiche Einsätze. Neben zahlreichen umgestürzten Bäumen gab es vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Zudem kam es in Baden-Württemberg örtlich zu schweren Unwettern. In Horb am Neckar prasselten golfballgroße Hagelkörner auf die Erde nieder.

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Infolge der Hitzewelle zogen schwere Gewitter über Deutschland. Bild: dpa

Deutscher Tourist stirbt beim Wandern durch Blitzschlag in Südtirol

In Südtirol starb am Mittwoch ein deutscher Bergwanderer durch einen Blitzschlag. Der 34 Jahre alte Wanderer aus Düsseldorf sei unter anderem mit seiner Frau an der Rotwandspitze in den Dolomiten unterwegs gewesen, als ein Gewitter aufgezogen sei, sagte ein Mitarbeiter der Bergrettung Aiut Alpin Dolomites der Deutschen Presse-Agentur.

15 Soldaten nach Gewitter über Zeltlager verletzt - Rettungskräfte im Einsatz

Nahe Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) in Oberbayern verletzte zudem ein Blitz 16 Soldaten teils schwer. Die Soldaten absolvierten im Rahmen ihrer Grundausbildung ein Biwak - ein provisorisches Nachtlager im Freien -, als am Nachmittag ein Unwetter über die Region zog und der Blitz einschlug. Drei Verletzte wurden sofort in Krankenhäuser gebracht, die übrigen vor Ort erstversorgt, wie die Polizei mitteilte. Im Einsatz waren 17 Rettungsfahrzeuge, zwei Rettungshubschrauber sowie Polizei und Bergwacht.

Zum Thema: Blitz-Mythen im Check: So verhalten Sie sich richtig.

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zij/news.de/dpa

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