Keine Spur von Elias und Inga: Wird die Suche nach Elias und Inga eingestellt?

Seit knapp zwei Wochen fehlt von Elias jede Spur. Auch die kleine Inga bleibt weiterhin verschwunden. Zwar versuchten zahlreiche Helfer und Polizisten die beiden Kinder zu finden, jedoch vergeblich. Gibt die Polizei nun die Suche auf?

Monatelang galt der sechsjährige Elias als vermisst. Im Oktober gestand ein 32-Jähriger, den Jungen getötet zu haben. Bild: dpa

Zwei Wochen ist es nun her, dass seine Familie den sechsjährigen Elias zum letzten Mal gesehen hat. Und auch die fünfjährige Inga, seit Mai vermisst, bleibt weiterhin verschwunden. Die Polizei bleibt ratlos. Auch zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung halfen nicht, das Rätsel um die verschwundenen Kinder zu lösen.

Vermisster Elias: Bagger der Bundeswehr brachten keine neuen Hinweise

Bereits am Sonntag hatten die Suchtrupps ihre Arbeiten an der Nuthe beendet. Wie die Polizei mitteilte, brachte auch der Einsatz eines 18-Tonnen-Baggers der Bundeswehr, der den Schlamm aus dem Fluss abtragen sollte, keinen Erfolg. Die eingesetzten Spürhunde, die die abgegrabenen Uferteile abgesucht hatten, fanden keine Hinweise auf den kleinen Elias.

Fall Elias: Mehr als 630 Hinweise aus der Bevölkerung

In ganz Berlin und Potsdam wurden Vermisstenanzeigen des Sechsjährigen angebracht. Auch hatten die Beamten noch einmal die Wälder und Wiesen durchkämmt. Laut einer Sprecherin der Polizei, wurde noch einmal überall dort kontrolliert, wo die Beamten zuvor noch nicht gesucht hatten.

Nach Angaben der "Bild"-Zeitung, gingen inzwischen mehr als 630 Hinweise aus der Bevölkerung ein, jedoch sei bisher keine heiße Spur dabei gewesen. Bei den bisherigen Suchaktionen waren rund 1.800 Beamte im Einsatz gewesen. Die großangelegten Suchaktionen mit Hunderten Einsatzkräften und freiwilligen Helfern ist nun beendet. Eine eigens eingerichtete Sonderkommission konzentriert sich von nun an um die Aufklärungsarbeiten. Wie "Bild" weiter berichtete, handelt es sich bei der "Soko Schlaatz" um eine 60 Mann starke Einheit, die von nun an vor allem für die Bearbeitung verbliebener Hinweise und die Befragung weiterer Zeugen zuständig ist.

Suchplakat für Elias aus Potsdam. Bild: dpa

Polizei tappt im Dunkeln

Nach wie vor tappt die Polizei völlig im Dunkeln. Es ist völlig unklar, was Elias zugestoßen sein könnte. Bislang geht die Polizei von einem Unglücksfall aus, schließ jedoch ausdrücklich auch ein Verbrechen nicht aus.

Elias war am 8. Juli gegen 17 Uhr vor der Wohnung im Potsdamer Bezirk Schlaatz auf einem Spielplatz zum letzten Mal gesehen worden. Gegen 18.43 Uhr wollte Elias' Mutter (25) ihren Sohn zum Essen rufen. Doch ihr Junge war verschwunden. Als die 25-jährige ihren Sohn nicht finden kann, ruft sie die Polizei. Sofort suchten zahlreiche Beamte und freiwillige Helfer nach dem verschwundenen Jungen. Bisher ohne jeden Erfolg.

Elias und Inga bleiben vermisst

Bestehen bleiben sollen die offiziellen Suchplakate der Brandenburger Polizei, die auf Infoscreens geschalten werden, wie die "Initiative Vermisster Kinder" mitteilte. 17 Infotafeln gäbe es schon, heißt es weiter. Die zunächst einwöchige Aktion hatte bis Freitag gedauert und wird nun fortgesetzt. Eine ähnliche Aktion gab es bereits für die seit Anfang Mai vermisste fünfjährige Inga (5) aus Sachsen-Anhalt. Auch von dem 5-jährigen Mädchen fehlt bislang jede Spur, sie ist nun schon seit mehr als sieben Wochen verschwunden!

Mehr zum Thema: Polizei prüft Parallelen zum Fall Inga.

VIDEO: Ermittler sehen Parallele zu Fall Inga
Video: RTL

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sba/bua/news.de

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