Erdbeben in Malaysia: Priester schwören: Nackte Bergsteiger sind schuld

Nach dem starken Erdbeben auf Borneo werden nun die Schuldigen gesucht: Malaysische Priester behaupten, dass zehn nackte Bergsteiger für das Beben, das insgesamt 20 Menschenleben forderte, verantwortlich seien. Die Entschädigung, die von den Geistlichen gefordert wird, erscheint jedoch eher skurril.

Dieser Polizist ist über den Anblick des Mount Kinabalu schockiert. Der Berg verlor bei dem Erdbeben einen Teil seiner Spitze. Bild: dpa

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat am vergangenen Freitag das Gebiet um einen der höchsten Berge Malaysias erschüttert. Mehrere große Felsbrocken und Steine fielen vom 4.096 Meter hohen Mount Kinabalu auf die nahe gelegenen Trekking-Wege und versperrten somit dutzenden Bergsteigern den Weg.

Erdbeben in Malaysia fordert 16 Menschenleben

Seit dem verheerenden Unglück sollen bereits 16 Leichen geborgen worden sein. Zwei der vermissten Kletterer werden noch vermisst, berichtete "Die Welt". Sieben der Todesopfer sollen aus Singapur, sechs aus Malaysia und jeweils einer aus den Philippinen, Japan und China stammen.

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Nackte Touristen sollen Erbeben verursacht haben

Malaysische Priester behaupten nun, dass zehn Bergsteiger für das Erdbeben verantwortlich seien. Die zehn Touristen, darunter auch ein Deutscher und zwei Niederländer, sollen laut Berichten der "NLTimes" nackt auf dem Mount Kinabalu unterwegs gewesen sein und sogar auf dem Berg uriniert haben. Ein paar Tage später kam es dann zu der Erschütterung, bei der ein Teil der Bergspitze abbrach.

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