Juni 2015 Wetter aktuell: Hoch "Xenia" bringt neue Hitzewelle und Unwetter

Chillen in der Hängematte oder am See: In vielen Regionen Deutschlands strahlte die Sonne vom Himmel. Die Schattenseite der Hitze: Verletzte durch Blitzeinschläge und verzweifelte Bauern. So wird das Wetter in den kommenden Tagen.

Die nächste Hitzewelle ist in Sicht. Die Meteorologen erwarten ab Donnerstag wieder hochsommerliche Temperaturen in Deutschland. Am Wochenende sorgte die Hitze vielerorts für gute Partylaune, aber auch für Überschwemmungen und Blitzeinschläge. Dutzende Menschen wurden beim Festival Rock am Ring verletzt.

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Das Sommer-Wetter am Wochenende lockte viele Menschen nach draußen- Doch es gab auch schwere Unwetter. Bild: dpa

Bilderbuch-Wetter: So heiß wird es in den nächsten Tagen

In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen im mittleren 20-Grad-Bereich liegen. Für Mittwoch sagen die Meteorologen in ganz Deutschland Bilderbuchwetter voraus. Danach bringt Hoch Xenia subtropische Luft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland: Hochsommerliche Temperaturen mit kräftigen Gewittern seien möglich, teilte der Deutsche Wetterdienst am Sonntag mit. Das zeigte auch das vergangene Wochenende...

Rock am Ring: Dutzender Verletze durch Unwetter beim Rock-Festival

Erst die Hitze, dann hat es geknallt: Bei schweren Unwettern mit Blitzeinschlägen erlitten bei Rock am Ring 33 Menschen Verletzungen. Darunter waren Besucher und Mitarbeiter des Festivals. Sie waren in der Nacht zum Samstag zwar nicht direkt von Blitzen getroffen worden, hatten aber stromleitende Gegenstände wie Metallgitter berührt. Inzwischen soll es allen wieder gut gehen. Ab Samstagnachmittag feierten die knapp 90.000 Rockfans weiter wie geplant. Das Festival gastierte erstmals auf dem Flugplatz des Eifel-Städtchens Mendig - und nicht wie zuvor am Nürburgring.

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Starkregen in Baden-Württemberg: Überflutungen und Blitzeinschläge

Wassermassen überfluteten in der Nacht zum Sonntag in Teilen Baden-Württembergs viele Straßen. In Bretten bei Karlsruhe gingen in der Nacht zum Sonntag innerhalb von zwei Stunden mehr als 100 Liter pro Quadratmeter Regen nieder, wie die Polizei mitteilte. 400 Keller liefen voll, Autos wurden beschädigt, Wasserleitungen platzten. In anderen Orten schlugen Blitze in Dachstühle ein.

Splashdiving-Cup im Olympiastation: Wer macht die beste Arschbombe?

Aussicht auf Abkühlung versprach der Splashdiving-Cup Berlin-Brandenburg im Sommerbad Olympiastadion. Bei dem Wettbewerb am Sonntag wollten "professionelle Arschbombenflieger" den Besuchern zeigen, welche Figuren bei Sprüngen vom Drei- bis Zehn-Meter-Brett möglich seien, wie ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe sagte. Beim Splashdiving geht es demnach nicht nur darum, beim Eintauchen hohe Fontänen zu produzieren.

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Bauern verzweifeln am Wetter: "Wir brauchen Regen"

Heftiges Kopfzerbrechen bereitet das Wetter vielen Bauern. Die Böden sind viel zu trocken, Ernteeinbußen sind schon absehbar - so etwa in Sachsen. "Wir haben ein Niederschlagsdefizit von 50 bis 60 Prozent", sagte Andreas Jahnel vomLandesbauernverband. In Nordsachsen zeichne sich sogar eine Notreife des Getreides ab - es müsse bald geerntet werden, obwohl den Körnern Volumen fehle, weil es schon auszufallen drohe. "Wir brauchen Regen", sagte Jahnel. "Das ist schon eine außergewöhnliche Situation in diesem Jahr."

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zij/news.de/dpa

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