27.05.2015, 13.37 Uhr

Neue Zeckenkarte zeigt FSME Risiko: In diesen Gebieten wird der Zeckenbiss zur Gefahr

Das Robert-Koch-Institut hat eine neue Karte zu Risikogebieten der gefährlichen Krankheit FSME veröffentlicht. Demnach sind Menschen vor allem in den südlichen Regionen Deutschlands im Fall eines Zeckenbisses gefährdet.

Im Wald lauert die Gefahr: Es ist Zeckensaison. Bild: Picture Alliance/dpa

Das Risiko einer Infektion mit der gefährlichen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist im Süden Deutschlands nach wie vor am größten. Das geht aus der aktuellen Karte der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor.

Risikogebiete für FSME nach Zeckenstich: Süddeutschland, Bayern, Baden-Württemberg

Vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und im südöstlichen Thüringen ist die Gefahr, sich mit der durch Zecken übertragenen FSME anzustecken, besonders hoch. Doch Achtung: Auch in Gebieten, die nicht als Risikogebiet ausgeschrieben sind, kann man sich mit FSME anstecken.

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Auch vor Reisen nach Tschechien oder Österreich ist die FSME-Impfung ratsam sein. Besten Schutz vorm Zeckenstich bietet jedoch lange, am besten helle, Kleidung. Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Sie sich gründlich nach den Parasiten absuchen.

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Zeckenaktivität ist vom Wetter abhängig: feucht und warm

Die bislang meisten FSME-Fälle wurden im Jahr 2006 gemeldet - damals waren es 546 Erkrankungen. Für die starken Schwankungen ist laut RKI unter anderem das Wetter verantwortlich. Es beeinflusst sowohl die Aktivität der Zecken als auch das Freizeitverhalten der Menschen und damit das Risiko, mit den Blutsaugern in Kontakt zu kommen.

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