Mord im Pflegeheim: Mit Mundspülung übergossen und angezündet!

Ein 43-Jähriger soll seinen Zimmergenossen in einem Leipziger Pflegeheim mit brennbarem Mundwasser übergossen und angezündet haben. Nun steht er vor Gericht, streitet die Vorwürfe aber bisher ab.

Dieser 43-Jährige soll in einem Leipziger Pflegeheim seinen bettlägerigen Zimmergenossen mit einer brennbaren Mundspülung übergossen und angezündet haben. Bild: picture alliance

Wegen des Mordes in einem Leipziger Pflegeheim steht ein 43 Jahre alter Mann seit Mittwoch vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft warf ihm zum Prozessauftakt im Landgericht Leipzig vor, im November vorigen Jahres seinen Zimmergenossen in dem Heim mit einem brennbaren Mundwasser übergossen und angezündet haben. Das Bett des 66 Jahre alten Opfers fing Feuer. Der bettlägerige Mann erlitt schwere Brandverletzungen und starb wenige Tage später.

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Vorwurf: Mord aus Heimtücke und Grausamkeit

Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, erklärte der Anwalt des mutmaßlichen Täters, dass sein Mandant nicht aussagen wolle. Der 43-Jährige hat die Vorwürfe bisher bestritten. Einen Tag nach der Attacke auf den 66-Jährigen wurde er festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm einen Mord aus Heimtücke und Grausamkeit vor.

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Verhandlung verschoben auf den 27. Mai

Über das Motiv für die Tat ist bisher nichts bekannt. Der 43-Jährige, der alkoholkrank sein soll, wirkte Berichten der "Deutschen Presse-Agentur" zufolge im Prozess geistesabwesend. Unmittelbar nach der Verlesung der Anklage wurde die Verhandlung unterbrochen und soll am 27. Mai fortgesetzt werden.

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abu/zij/news.de/dpa

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