Harte Haftstrafen für kleine Sünden: Klauen Sie bloß keinen Stein, sonst droht Knast!

In vielen Ländern bringen einen schon kleine Delikte hinter Gitter. So sollte man vorsichtig sein, wo man einen Stein mitnimmt oder sein eigenes Kind am Strand fotografiert. Welche Haftstrafen besonders skurril sind, erfahren Sie hier.

Manche Haftstrafen wirken für deutsche Verhältnisse übertrieben, sind aber in anderen Ländern ganz normal. Bild: © Brian Jackson - Fotolia.com

Ahnungslosigkeit schützt vor Strafe nicht. Deshalb sollte man sich in einigen Ländern besonders gründlich überlegen, was man tut - denn es könnten harte Haftstrafen folgen.

Ob Nacktbaden oder Strand-Bilder: In diesen Ländern droht eine Haftstrafe

Nackte Tatsachen sind beispielsweise in vielen Ländern alles andere als gefragt. Wer es beim Baden freizügig mag, sollte in Kenia und Malaysia aufpassen. Denn anders als in unseren Gefilden kann FKK-Baden schnell zu drei Jahren im Kittchen führen.

In den USA hingegen wird es schon schwierig, wenn man sein eigenes Kind am Strand fotografieren möchte. Denn ist der Sprößling halbnackt, riskiert man auch hier einen Aufenthalt im Gefängnis. Auch das Umziehen am Strand ist nicht gern gesehen. Eine Ausnahme bildet der Staat Florida.

Sex am Strand führt in Florida zu 15 Jahren Haft

Doch auch hier kann es schnell Ärger geben. Erst vor Kurzen wurde ein Paar zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil es Sex am Strand von Florida und anscheinend auch minderjährige Zuschauer hatte. Die Turteltauben selber behaupteten, dass sie lediglich gerangelt hätten. Dennoch half ihnen die Ausrede nicht weiter und die Handschellen klickten.

Wenn ein einziger Stein zur Haftstrafe führt

Wer als Urlauber in die Türkei reist, sollte beim Strandbesuch lieber keine Steine sammeln. Denn sollten diese von den Kontrollbehörden am Grenzübergang als antik eingestuft werden, gibt es laut "merkur.de" eine Menge Ärger. Bei der sogenannten "Ausfuhr von Kulturgütern" drohen bis zu 10 Jahre Haft.

FOTOS: Haft im Ausland Was Gefangene weltweit erleiden

Noch kurioser wird es in Ägypten: Hier müssen selbst die antiken Gegenstände, die mitgebracht wurden, innerhalb der Grenzen des Landes bleiben. Selbst, wenn der Besitzer eine Quittung vorweisen kann. Sollte man trotzdem versuchen, Tempelsteine oder ähnliches auszuführen, muss mit ähnlich hohen Strafen wie in der Türkei gerechnet werden.

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2 Kommentare
  • Pazifiko

    17.05.2015 08:07

    Interessant ist aber, daß in den genannten Staaten die Kosten vor Haftunterbringung mitsamt Verpflegung und medizinischer Versorgung nicht gescheut werden. Macht Sie das nicht auch mißtrauisch? Es geht wohl vielmehr darum, von den Herkunftsländern der inhaftierten Touristen Gelder zu erpressen. Oder auch bestimmte Handelsabkommen, z.B. für den Kauf von Waffen. Alle diese Staaten gehören auf eine schwarze Liste gesetzt. Und jeder Reisewillige muß diese Liste einsehen können. Denn erst wenn devisenbringende Touristen ausbleiben, wird vielleicht ein Umdenken in den betroffenen Ländern erfolgen.

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  • omts

    16.05.2015 20:43

    Die beiden Leipziger haben 9 Monate bekommen und nicht 9 Jahre.

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