22.500 Euro für ein Grab: Brasilianischer Friedhof bietet Gräber für Fettleibige

Das Probelm der Fettleibigkeit macht auch vor Südamerika nicht halt. Aus diesem Grunde werden auch die Leichen immer korpulenter. Eine Friedhofs-Verwaltung in Brasilien hat sich aus diesem Grunde etwas ausgedacht: Gräber für Fettleibige. Will ein Brasilianer ein Grab in Übergröße, muss er dafür tief in die Tasche greifen. Das Grab kostet umgerechnet 22.500 Euro.

Da hat sich die Verwaltung des Friedhofes Penitência in Studie belegt, dass Europäer immer dicker werden.

Dicke müssen in Rio de Janeiro für ein  Grab bald mehr bezahlen. Bild: Waltraud Grubitzsch/dpa

Für ein XXL-Grab werden umgerechnet 22.500 Euro fällig

In Rio de Janeiro leben über 11 Millionen Menschen. Da ist Wohnraum teuer. Die Mieten steigen auch in Rio. Seit neuestem gelten diese Regeln auch auf dem Friedhof. Da muss man als korpulenter Mensch richtig tief in die Tasche greifen, oder gegebenenfalls die Verbliebenen. Für Dicke gibt es nämlich spezielle Gräber in Übergröße. Für ein Erdloch, das 2,60 Meter lang, 1,30 Meter breit und 60 Zentimeter tief ist, müssen umgerechnet stolze 22.500 Euro gezahlt werden.

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Der Body-Mass-Index entscheidet über ein normales oder ein Übergrößengrab

Ab wann eine Leiche als übergewichtig gilt, bestimmt der Body-Mass-Index. Dabei wird das Gewicht des Toten durch seine Körpergröße im Quadrat geteilt (gemessen in Metern). Liegt dann das Ergebnis unter dem Wert 25, spricht man vom optimalen, oder dem Normalgewicht. Ab einem Wert von über 25 spricht man von Übergewicht, ab 30 gilt man als fettleibig. Ob die Brasilianer jetzt vor dem Sterben noch Abspecken müssen?

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gea/news.de

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