09.04.2015, 14.10 Uhr

Neue Deko gefällig?: Schweizer strickt Penisse zum Aufhängen

Stricken ist mittlerweile nicht mehr nur etwas für die ältere Generation - von Schals über Pullover bis hin zu Socken erfreuen sich mittlerweile viele Menschen an der Handwerkskunst. Penisse zu stricken ist hingegen ein eher ungewöhnliches Hobby - doch ein Schweizer hat diese Freizeitbeschäftigung für sich entdeckt.

So könnte der erste rosafarbene Penis ausgesehen haben, den der Schweizer Reto Keiser fertigte. Bild: Facebook/gestrickter.p

Der Schweizer Reto Keiser strickt Penisse nicht nur zum eigenen Vergnügen, sondern nimmt sogar Kundenaufträge an. Einen tieferen Sinn gäbe es dabei aber nicht, erzählte der Baseler gegenüber "vice.de" - er habe einfach Spaß daran.

Erster Penis sollte eigentlich Geburtstagsgeschenk für kleines Mädchen werden

Auf die Idee gekommen ist Keiser eher zufällig. Sein erster Strick-Phallus sollte eigentlich der Arm eines rosafarbenen Oktopus werden. Diesen wollte er einem zweijährigen Kind zum Geburtstag schenken. Der erste Tentakel erinnerte ihn jedoch eher an das männliche Geschlechtsorgan, weshalb er beschloss, diese Idee zu einem anderen Zeitpunkt weiterzuverfolgen.

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Den Kundenwünschen sind keine Grenzen gesetzt

Die fertigen Kunstwerke, die es in allen erdenklichen Farben gibt, montiert der Schweizer auf kleine Holzbrettchen, sodass sie, einmal an der Wand angebracht, an eine Jagdtrophäe erinnern.

Wer besondere Wünsche hat, kann diese äußern. Reto Keiser selbst berichtet, er habe auch schon einen siamesischen Penis mit zwei Eicheln und Genitalien in Reggae-Farben gefertigt. Ab rund 30 Euro bekommt man eines der Einzelstücke. Extrawünsche wie Blattgold, Fell oder Leder gibt es gegen Aufpreis.

Die Penisse gibt es in vielen verschiedenen Farben und entsprechen dem europäischen Durchschnitt. Bild: Facebook/gestrickter.p

Die Gründe für den Kauf der Strick-Penisse sind unterschiedlich

Anfertigungen anhand von Lebendmodellen schließt der Baseler jedoch vorerst aus. Bisher schien, laut eigenen Aussagen, auch noch niemand Interesse an einer 1:1-Anfertigung gezeigt zu haben.

Warum die plüschigen Penisse gekauft werden ist ganz unterschiedlich, meint Reto Keiser: "Manche wollen eine Trophäe als Geschenk für jemanden, andere wollen sie bei sich selber haben. Ich denke, die Gemeinsamkeit ist die Freude an etwas Skurrilem, Süßem, an etwas, das sich irgendwo zwischen Kunst, Handwerk und einfach nur simpler Dekoration bewegen will". Sicher sei allerdings, dass bisher genauso viele Frauen wie Männer von den Prachtstücken begeistert waren.

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