Explosion auf Bohrinsel in Mexiko: Feuer gelöscht! Vier Menschen sterben

Mindestens vier Menschen sind bei der Explosion einer Ölplattform im Golf von Mexiko getötet worden. 16 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des Betreibers Pemex ist kein Öl ins Meer gelaufen. Das Feuer, das ausgebrochen war, sei mittlerweile gelöscht.

Feuer auf mexikanischer Ölplattform nach Explosion gelöscht. Bild: Diario Presente/dpa

Bei der Explosion einer Ölplattform im Golf von Mexiko ist nach Betreiberangaben kein Öl ins Meer ausgelaufen. Rettungsschiffe hätten den Abfluss von Öl aus der Bohrinsel "Abkatun Permanente" verhindert, teilte der Staatskonzern Pemex mit. Auch sei das Feuer am Mittwochabend (Ortszeit) gelöscht worden, schrieb die Firma auf ihrem Twitter-Account. Mindestens vier Menschen waren nach Behördenangaben bei dem Unfall vor der südöstlichen Küste Mexikos ums Leben gekommen. Weitere 16 seien verletzt worden.

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Explosion auf Bohrinsel Akbatun nahe Mexiko

Bis zu zehn Schiffe waren stundenlang im Einsatz gewesen, um das Feuer auf der "Akbatun" unter Kontrolle zu bringen. Pemex dementierte Medienberichte, wonach die Flammen die Bohrinsel zum Kollaps gebracht hätten. Laut der Firma mussten nach dem Ausbruch des Feuers am Mittwochmorgen insgesamt 302 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

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VIDEO: Tote nach Explosion auf Bohrinsel
Video: Youtube (NewsHDViral)

Ursache für Explosion auf mexikanischer Bohrinsel noch unklar

Zwei der Opfer seien im kritischen Zustand. Beide sollten in ein Krankenhaus in Mexiko-Stadt verlegt werden. Die anderen Verletzten würden in Spitälern der Stadt Ciudad del Carmen im benachbarten Bundesstaat Campeche behandelt werden.

Die Ursachen des Unglücks in der Bucht von Campeche im Süden des Golfs von Mexiko waren zunächst unklar. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer bei den Pump- und Entwässerungsanlagen der Plattform ausgebrochen.

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Greenpeace fordert Ende der Ölforderung

Die Umweltorganisation Greenpeace forderte ein Ende der Ölförderung auf See. Die Explosion zeige erneut, wie gefährlich diese Art Arbeiten seien. "Fünf Jahre nach dem schweren Unfall der 'Deepwater Horizon' muss man leider feststellen, dass Unfälle nicht auszuschließen sind und jederzeit passieren können", schrieb Greenpeace.

Elf Arbeiter waren 2010 bei einer Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko gestorben. Das Unglück löste die bis dahin schwerste Ölpest in der Geschichte der USA aus.

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fro/bua/news.de/dpa

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