Wetter aktuell: Sturm und Neuschnee - aber der Frühling kommt bestimmt

Ein paar Tage Geduld noch, dann ist der Frühling wirklich zu spüren. Aber vorerst muss noch mit Regen und Schnee gerechnet werden. In den Alpen ist die Lawinengefahr gestiegen. Tief Zachrias sorgt zudem für reichlich Wind.

Die Meteorologen verbreiten Optimismus: "Am Wochenende kann man mit einem ersten Besuch des Frühlings rechnen", sagte Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD)in Offenbach am Dienstag. Am Sonntag seien im ganzen Land 15 Grad oder sogar mehr bei Sonnenschein zu erwarten. "Alle Computermodelle deuten in diese Richtung." Schon der Samstag dürfte bei bis zu zwölf Grad recht passabel ausfallen.

Wetter-Prognose aktuell: Schnee und Regen in ganz Deutschland

Bis zum Freitag allerdings ist noch Geduld bei einstelligen Tagestemperaturen und häufigen Schnee- oder Regenfällen nötig. Tief Zacharias sorgt zudem für reichlich Wind über Deutschland. Die Schauer treffen aber nicht immer dieselben Regionen, und zwischendurch schaut auch die Sonne mal raus.

Das Frühlings-Wetter lässt auf sich warten. Noch sorgt Tief Zacharias über Deutschland für Schnee- und Regenschauer. Bild: Patrick Seeger/dpa

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In den bayerischen Alpen hat sich nach Schneefällen die Lawinenlage verschärft. Oberhalb von 1600 Metern herrsche nun überall erhebliche Lawinengefahr, teilte die Lawinenwarnzentrale Bayern am Dienstag in München mit. Mancherorts könne schon ein einzelner Skifahrer Schneebrettlawinen auslösen. Auch in den kommenden Tagen bleibt es nach Einschätzung der Experten gefährlich. Skitouren und Tiefschneeabfahrten abseits gesicherter Pisten erforderten Vorsicht und lawinenkundliches Beurteilungsvermögen.

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Eisglatte Straßen erhöhen Unfall-Gefahr - Frühling lässt auf sich warten

Vor allem nachts und frühmorgens machen noch winterliche Verhältnisse den Autofahrern Probleme: Plötzlicher Schneeregen sorgte in der Nacht zum Dienstag im Norden von Baden-Württemberg und Bayern für glatte Straßen. In Baden-Württemberg krachte es abends innerhalb von zwei Stunden zehnmal auf der eisglatten Autobahn 81, auf der Autobahn 9 in Bayern schlitterten Fahrzeuge in die Leitplanken. In Baden-Württemberg sind bei schweren Strumböen obendrein mehrere Dächer teilweise abgedeckt worden.

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zij/news.de/dpa

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