Frühlingsanfang 2015: Der Frühling zeigt uns die kalte Schulter - noch!

Am 1. März 2015 läuten die Wetter-Experten den Frühling ein, denn dann ist meteorologischer Frühlingsanfang. Wie es zu diesem Datum kommt und ob wir in der kommenden Woche wirkliches Frühlings-Wetter haben, erfahren Sie hier.

Für die Meteorologen ist schon Frühling, aber es fühlt sich überhaupt nicht danach an: Regen, Graupel und kühle 4 bis 11 Grad hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag, 01.03.2015, in Deutschland verzeichnet. Und so soll es auch die kommende Woche bleiben. "In den kommenden Tagen erwartet Deutschland nasskaltes, windiges und vor allem im Bergland zeitweise auch winterliches Wetter mit Schneefällen", sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach.

Frühlingsanfang am 01.03.2015: Meteorologen läuten den Frühling ein

Dabei hat an diesem Sonntag, 1. März 2015, der meteorologische Frühling begonnen. Die Wetterexperten rechnen die Jahreszeiten in vollen Monaten, deshalb endet der Winter für sie mit dem Februar. Der Meteorologen-Frühling umfasst die Monate März, April und Mai.

Für ein solches Vorgehen sprechen vor allem statistische Gründe: Daten - etwa zum Klima - lassen sich besser vergleichen, wenn der Beginn der Jahreszeiten jeweils auf den Ersten eines Monats fällt.

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Am 1. März 2015 ist meteorologischer Frühlingsanfang. Bild: dpa

Kalendarischer Frühling beginnt später - wenn Tag und Nacht gleich lang sind

Neben dem meteorologischen Frühlingsanfang gibt es den astronomischen (kalendarischen), der über den Sonnenstand definiert ist. Die Sonne steht in diesem Jahr am 20. März senkrecht über dem Äquator. Weil Tag und Nacht gleich lang sind, spricht man zum kalendarischen oder astronomischen Frühlingsanfang auch von der Tagundnachtgleiche.

Mit dem astronomischen Frühlingsanfang endet auf der Nordhalbkugel der Erde die dunkle Jahreszeit. Auf der Südhalbkugel beginnt hingegen der Herbst.

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Das Wetter zum Frühlingsbeginn am 1. März 2015: nass-kalt und stürmisch

Was das Wetter angeht, zeigte uns der Frühling am Sonntag die kalte Schulter. Denn der Frühlingsbeginn am Sonntag fiel eher spätwinterlich aus. Der Samstag hingegen war ein Tag, um an die frische Luft zu gehen. Vom Bodensee bis zur Ostsee war es recht sonnig sein und gefühlt milder als die erwarteten fünf bis neun Grad.Tief Yoda machte den Sonntag dann eher ungemütlich nass-kalt mit vielen Wolken, Regen und Schnee. Dazu war es windig, an der Nordsee und im Bergland auch stürmisch.

Einen kleinen Lichtblick für die kommende Woche gibt es aber: "Zum kommenden Wochenende könnte sich von Westen her aber ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa legen und so für eine Wetterberuhigung sorgen", teilte der DWD mit. Ob damit Deutschland dann aber tatsächlich in den Genuss von frühlingshaften Temperaturen kommt, sei noch unklar.

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Zu warmer Winter geht zu Ende: Fast sommerliche Januar-Temperaturen

Generell war der Winter in Deutschland deutlich zu mild und durch wenig Schnee, viel Regen und fast sommerliche Januar-Temperaturen gekennzeichnet. Die Durchschnittstemperatur lag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) um 1,6 Grad über dem vieljährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Diese Zeit dient als internationale Vergleichsperiode.

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zij/news.de/dpa

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