26.02.2015, 20.19 Uhr

Alarm im Napf: Diese 15 Hundefutter sollten sie nicht kaufen

Falsche Ernährung ist für den Hund genauso fatal wie für den Menschen. Stiftung Warentest untersuchte 30 Hundefutter auf den richtigen Nährstoffmix, Schadstoffe und korrekte Angaben auf dem Etikett. Das Erschreckende: Jedes zweite Feuchtfutter fiel durch.

Essen aus der Dose ist schon für den Menschen nicht die optimale Ernährung. Daher nahm die Stiftung Warentest nun auch Hundefutter aus der Dose genauer unter die Lupe und entdeckte Erschreckendes.

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Stiftung Warentest untersucht 30 Feuchtfutter aus der Dose für Hunde

Falsche Ernährung ist für den Hund genauso fatal wie für den Menschen. Fast die Hälfte der getesteten Feuchtfutter scheiterte im Test am richtigen Nährstoffmix. Für die Vierbeiner ist dieser aber dringend notwendig, um gesund zu bleiben. Außerdem enthalten viele Futter zu viele Schadstoffe oder werben sogar mit falschen Angaben auf der Dose.

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Stiftung Warentest 2015: 15 Futter mangelhaft

30 Alleinfutter wurden bei der Stiftung Warentest genauer untersucht, darunter auch Bioprodukte und vegetarisches Futter. das Ergebnis: Acht Produkte bieten alles, was ein Hund für eine ausgewogene Ernährung braucht und schneiden insgesamt mit "Sehr gut" ab. Bei 14 getesteten Produkten fehlen wichtige Nährstoffe und eins enthielt zu viel Kadium. Das Urteil der Stiftung Warentest für 15 Feuchtfutter: "Mangelhaft".

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Laut Stiftung brauchen Hunde zum Beispiel dreimal so viel Kalzium wie der Mensch. Sie müssen den Mineralstoff über das Futter aufnehmen. Enthält es zu wenig, leiden langfristig die Knochen der Vierbeiner. Zunächst macht sich dieser Mangel am Kiefer bemerkbar. Hunde können dann nicht mehr richtig zubeißen. Dann werden auch andere Knochen morsch und somit brüchig. Wenn ein Futter zu wenig Kalzium oder zu wenig von einem einen anderen Nährstoff liefert, wird es der Bezeichnung Alleinfutter nicht gerecht.

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Viele Anbieter können zudem ihre Werbeversprechen auf den Etiketten nicht einhalten. So versprachen einige Futter 100% Rindfleisch. Jedoch war ebenso Hühner- und Schweinefleisch enthalten. Eines warb sogar mit Rentier. Doch ein Rentier wurde in dem Futter noch nie gesehen.

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