16.01.2015, 11.24 Uhr

Post in den Himmel: Teenager schreibt totem Vater - und erhält Antwort

Seit seinem Tod schreibt die 16-jährige Ashlynn Marracino regelmäßig an ihren verstorbenen Vater, um ihn an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Eines Tages erhält das Mädchen eine überraschende Antwort.

Seit fünf Jahren schickt Ashlynn Marracino ihrem verstorbenem Vater jedes Jahr einen Brief. Bild: news.de-Screenshot (Facebook/GhettoALB)

Jedes Jahr zu seinem Geburtstag am 6. Januar schickte Ashlynn Marracino (16) eine Nachricht an ihren toten Vater, der im Jahr 2010 unerwartet an einer Arterien-Erweiterung verstarb. Sie schrieb die Zeilen auf einen Gas-Ballon und ließ ihn in die Luft steigen, damit die Nachricht Richtung Himmel fliegen konnte. Ihr letzter Brief führte jedoch zu einer unerwarteten Antwort.

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«Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Papa. Du weißt, ich werde immer dein kleines Mädchen bleiben. Du hast viel verpasst. Ich liebe dich und vermisse dich wie verrückt», heißt es in der rührenden Nachricht auf dem sternenförmigen Ballon.

Ashlynn Marracino: Bitte gib mir ein Zeichen

«Es ist nicht fair, dass ich dich nie in meinem Leben hatte. Bitte gib mir ein Zeichen. Irgendetwas, das mir zeigt, dass du da bist. Ich vermisse dich so sehr und ich will dich zurück», schrieb die 16-Jährige verzweifelt und erreichte so ganz unerwartet das Mitgefühl vieler.

Briefpost flog 700 Kilometer Richtung Norden

Denn die Botschaft an ihren Vater flog rund 700 Kilometer gen Norden und landete bei Restaurant-Besitzerin Lisa Swisley in Kalifornien. Sie las den Brief und nahm Anteil an dem traurigen Schicksal von Ashlynn. «Als uns klar wurde, um was es sich handelt, hat uns das sehr bewegt», zitiert die Bild-Zeitung die Restaurantbesitzerin.

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Lisa Swisley wollte Kontakt zu dem Mädchen aufnehmen, welches auf so rührende Weise an ihren Vater gedachte und überlegte sich einen Plan. In einer Facebook-Gruppe rief sie dazu auf, für Ashlynn zu spenden. «Ich dachte, es wäre gut, ihr meine Unterstützung zu zeigen», erklärte Lisa gegenüber der ABC News. «Ich habe ihren Brief auf einer ,Tu jemandem etwas Gutes'-Seite geteilt, der ich folge.»

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